Apropos Apostrophe und Apostel

14. Januar 2010 | Thema: Nützliche Werkzeuge, Sprachbetrachtung

Meine geschätzte Kollegin und Mitautorin beim Dudenkalender 2011 Ines Balcik hat in ihrem Sprachblog eine sehr hübsche Handlungsanweisung für

Apostrophe ohne Katastrophe

veröffentlicht, die ich wärmstens empfehlen kann. Ines, du bist keineswegs künstlerisch völlig unbegabt, ich finde, dieser kleine Leitfaden ist nicht nur fachlich, sondern auch optisch äußerst gelungen! :-)

Übrigens: Für alle, die sich nicht merken können, ob es das oder der Apostroph heißt:

Das Wort Apostroph (Auslassungszeichen) kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt »abfallend«. Und sozusagen »abgefallen« sind in einem Wort ein oder mehrere Buchstaben, wenn ein Auslassungszeichen gesetzt wird.

Wer bisher immer geglaubt hat, es heiße das Apostroph, soll sich in Zukunft vorstellen, es handele sich dabei um eine Art männlichen Apostel, der eine Auslassung predigt.

Die Apostrophe gibt es allerdings auch, sie bedeutet »feierliche Anrede«.



3 Kommentare zu Apropos Apostrophe und Apostel

  1. Ines

    Danke für das Lob! :-)

  2. Heike

    Stimmt, toller Beitrag! Wer sagt, Rechtschreibung sei langweilig? Das ist Rock ‘n’ Roll! :-)

  3. Elke Hesse

    @ Heike: oh, das Lob ist hier an der falschen Stelle, ich reiche weiter an http://sprachblog.ib-klartext.de/lektorat.php/text/notizen/leitfaden-apostroph/#When:09:40:01Z

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