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	<title>wort-gestalten.de – Elke Hesse – Text, Werbelektorat, Übersetzung – München &#187; Medien</title>
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	<description>Die Textwerkstatt von Elke Hesse</description>
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		<title>Einfach stimmlos ausatmen!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der isländische Vulkan mit dem (fast) unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull macht uns ja ganz schön zu schaffen. Jetzt habe ich aber dank dem Belles Lettres Webmagazin für Dichter und Denker 1. gelernt, dass so gar nicht der Vulkan, sondern der Gletscher heißt, unter dem sich dieser Vulkan verbirgt, und dass 2. dieses Wort in drei Bestandteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der isländische Vulkan mit dem (fast) unaussprechlichen Namen <strong>Eyjafjallajökull </strong>macht uns ja ganz schön zu schaffen. Jetzt habe ich aber dank dem <a href="http://www.belleslettres.eu/" target="_blank" class="liexternal">Belles Lettres Webmagazin für Dichter und Denker</a> 1. gelernt, dass so gar nicht der Vulkan, sondern der Gletscher heißt, unter dem sich dieser Vulkan verbirgt, und dass 2. dieses Wort in drei Bestandteile zerlegt werden kann, die bedeuten <strong>Inselbergegletscher</strong>.</p>
<p>Und noch spannender finde ich, wie im Sprachmagazin <a href="http://www.belleslettres.eu/artikel/eyjafjallajokull-aussprache.php" target="_blank" class="liexternal">die richtige Aussprache</a> dieses Zungenbrechers erklärt und auch vorgeführt wird:</p>
<blockquote><p>Die grobe Aussprache lautet <q>ääj-ja-fjatt-la-jöch-küt-ll</q>, wobei  das letzte ll ein stimm­loses Aus­atmen ist. Das <q>ch</q> in <q>jöch</q> ist ein deutlich hörbarer Hauchlaut.</p></blockquote>
<p>Herrlich, hier auch zum Direkt-Reinhören: <a href="http://www.belleslettres.eu/video/eyjafjallajokull-aussprachetraining.mp3" target="_blank" class="liexternal">eyjafjallajokull-aussprachetraining.mp3</a></p>
<p>Heißen, aber aschefreien Dank an <a href="http://www.belleslettres.eu/" target="_blank" class="liexternal">Belles Lettres</a>! :-)</p>
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		<title>Kleiner Blick hinter die Kulissen: Ponsen II.</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 08:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Text & Konzept]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass ich eine &#8220;Zielperson&#8221; (unter knapp 100 &#8220;handverlesenen Bloggern&#8221;) in einer gut geplanten Social-Media-Kampagne geworden bin, ist mir erst so richtig bewusst geworden, als ich das Interview von Tapio Liller gehört habe, das er mit Anne Pelzer, der Marketingleitern von Pons, geführt hat, mit  Björn Eichstädt, dem Geschäftsführer der zuständigen PR-Agentur Storymaker und Thomas Zorbach, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich eine &#8220;Zielperson&#8221; (unter knapp 100 &#8220;handverlesenen Bloggern&#8221;) in einer gut geplanten <a href="http://wort-gestalten.de/pr-par-excellence-post-von-pons/" class="liinternal">Social-Media-Kampagne</a> geworden bin, ist mir erst so richtig bewusst geworden, als ich das <a href="http://www.opensourcepr.de/2009/07/23/pons-interview/" target="_blank" class="liexternal">Interview von Tapio Liller</a> gehört habe, das er mit Anne Pelzer, der Marketingleitern von <a href="http://pons.de" target="_blank" class="liexternal">Pons</a>, geführt hat, mit  <a href="http://www.storyblogger.de/?p=631" target="_blank" class="liexternal">Björn Eichstädt</a>, dem Geschäftsführer der zuständigen PR-Agentur <a href="http://storymaker.de" target="_blank" class="liexternal">Storymaker</a> und Thomas Zorbach, Geschäftsführer von <a href="http://vm-people.de" target="_blank" class="liexternal">vm-people</a>, einer Berliner Agentur, die sich auf virales Marketing spezialiert hat. Besonders interessant fand ich, wie die drei berichten, dass ihnen wegen der in der Web 2.0-Szene heiß diskutierten und unisono negativ beurteilten <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637444,00.html" target="_blank" class="liexternal">Vodafone-Kampagne</a> vor dem Start des eigenen Mailings dann doch leicht mulmig zumute wurde. Und bemerkenswert die Bemerkung von Björn Eichstädt, wo er erklärt, wie falsch er es findet, wenn versucht wird, Social-Media-Kampagnen möglichst billig abzuhandeln, indem man irgendwelche Praktikanten dransetzt. Da müssen &#8220;Fachleute ran, die die Medien kennen, die kontinuierlich dransitzen und schnell reagieren können&#8221;.</p>
<p>Fachleute aber kosten erstmal Geld.  Geld, das sich am Ende allerdings auszahlt, wenn eine Kampagne eben nicht im allgemeinen Gezwitscher der Web 2.0-Welt untergeht, sondern für die richtige Aufmerksamkeit* sorgt. Die  Bemerkung von Herrn Eichstädt hat den gleichen Impetus, der auch die  <a href="http://protextbewegung.de" target="_blank" class="liexternal">Protextbewegung</a> auf den Plan gebracht hat: Wer Profis engagiert und damit Geld in gute Texte, gute Konzepte und gute Aktionen investiert, schafft den Brückenschlag (das Ponsen ;-)) von Produktanbieter zu Produktnehmer, indem er, um mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Burnett" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Leo Burnett</a> zu sprechen &#8220;nicht den Leuten sagt, wie gut seine Güter sind, sondern ihnen sagt, wie gut seine Güter sie machen&#8221;.</p>
<p>*Und am besten eben noch für positive Aufmerksamkeit und kleine Aufschreie des Entzückens wie bei Pons, und nicht, wie im Vodafone-Fall, für fassungsloses Kopfschütteln und hemmungslose Netzhäme.</p>
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		<title>Sprachliche Goldkettchen</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/sprachliche-goldkettchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle Sprachenthusiasten bietet das heute erschienene SZ-Magazin eine Fundgrube an Sprachperlen, philosophischen Sprachbetrachtungen und amüsanten Worthäppchen, aber auch berührenden Briefen von Analphabeten in Deutschland. Vor 10 Jahren führte die Süddeutsche Zeitung die neue Rechtschreibung ein und nahm dies als Anlass, ein ganzes Heft dem Thema &#8220;Deutsche Sprache&#8221; zu widmen.
Klar kann man das auch alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2157" class="wp-caption alignright" style="width: 342px"><img class="size-full wp-image-2157 " title="Deutschland_sz_collage" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/deutschland_sz_collage.jpg" alt="Deutschland_sz_collage" width="332" height="233" /><p class="wp-caption-text">Illustration: Christoph Niemann, SZ-Magazin</p></div>
<p>Für alle Sprachenthusiasten bietet das heute erschienene<a href="http://sz-magazin.de" target="_blank" class="liexternal"> SZ-Magazin</a> eine Fundgrube an Sprachperlen, philosophischen Sprachbetrachtungen und amüsanten Worthäppchen, aber auch berührenden <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29960" target="_blank" class="liexternal">Briefen von Analphabeten</a> in Deutschland. Vor 10 Jahren führte die Süddeutsche Zeitung die neue Rechtschreibung ein und nahm dies als Anlass, ein ganzes Heft dem Thema &#8220;Deutsche Sprache&#8221; zu widmen.</p>
<p>Klar kann man das auch alles online nachlesen (siehe den Link oben), aber dann kommt man nicht in den Genuss der  amüsanten Illustrationen von Christoph Niemann, der sozusagen eine Kartographie deutscher Wörter entwickelt hat und unter anderem die Wege von Ich →Haben →Hatte →Hätte →Habe →Gehabt-Haben →Habe-Gehabt →Hätte-Gehabt →Fertig aufzeigt. Oder wusstet ihr, dass es eine Autobahn gibt, die von Vollmacht über Vollkorn, Vollblut, Vollrausch und Volltrottel bis zu Halbvoll führt?</p>
<p>Gut, den Besserwisser der Nation Bastian Sick (in &#8220;<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29958" target="_blank" class="liexternal">Sagen Sie jetzt nichts</a>&#8220;)  mit ins Spiel zu bringen, fand ich jetzt nicht so wahnsinnig originell, aber immerhin wurde er ja nur fotografiert und musste ansonsten die Klappe halten, ;-). Und Wolf Schneider, der mir an dieser Stelle viel lieber gewesen wäre, würde an so einer Fotosession wohl nicht teilnehmen, oder habt ihr, liebes SZ-Magazin, den gar nicht gefragt?</p>
<p>Also, wer wissen will, woher das frühere eherne Trennungs- bzw. Nichttrennungsgesetz stammt &#8220;Trenne nie s-t, denn das tut beiden weh&#8221; oder warum der Hip-Hop die zeitgenössische Literatur viel mehr beeinflusst als umgekehrt, warum man das Wort &#8220;Losigkeit&#8221; umbedingt in ein Wörterbuch einfügen sollte, wieso der Direktor des Münchner Haus der Kunst sofort Hautausschlag bekommt, wenn er das Wort &#8220;Kitzbühel&#8221; hört, wie man das Wort &#8220;Ausländer&#8221; ganz anders interpretieren kann, wieso Gerald Asamoah immer zu spät zu seinen Bundesligaspielen gekommen ist, was &#8220;Fierzi&#8221; bedeutet und wie sich der Alkoholtest bei Autofahrern durch ein einziges Wort, nämlich &#8220;Pfropfrebenpfersammlungspforsitzender&#8221; (<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29959" target="_blank" class="liexternal">Axel Hacke</a>) ersetzen lässt, der lese. Ich jedenfalls werde mir dieses Heft in meine Sprachschatzkiste legen!</p>
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		<title>CDU-Informationsbeschaffung vor 10 Jahren</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/cdu-informationsbeschaffung-vor-10-jahren/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 10:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[60 Jahre DJS]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[DJS]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Deutschen Journalistenschule München in Anwesenheit von über 1000 erlauchten Journalisten und Chefredakteuren jeglicher Coleur, alle entweder Absolventen oder Dozenten der Schule sowie einigen Politikern (Horst Seehofer hatte ganz kurzfristig gekniffen) eine bemerkenswert launige Rede über den deutschen Qualitätsjournalismus sowie die Veränderung der Medienlandschaft an sich.
Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2122" title="Angela Merkel (dpa-Foto: Frank Leonhardt)" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/angela_merkel_dpa2.jpeg" alt="dpa-Foto: Frank Leonhardt" width="180" height="180" />Gestern hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der <a href="http://djs-online.de" target="_blank" class="liexternal">Deutschen Journalistenschule München</a> in Anwesenheit von über 1000 erlauchten Journalisten und Chefredakteuren jeglicher Coleur, alle entweder Absolventen oder Dozenten der Schule sowie einigen Politikern (Horst Seehofer hatte ganz kurzfristig gekniffen) eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/287/476795/text/" target="_blank" class="liexternal">bemerkenswert launige Rede</a> über den deutschen Qualitätsjournalismus sowie die Veränderung der Medienlandschaft an sich.</p>
<p>Sie erzählte auch von ihrem Physikstudium in der DDR und von ihrem Professor, der schon damals seine Studenten zum ordentlichen Lernen angehalten und immer gemahnt hatte: &#8220;Wenn Sie immer alles nur nachschauen, was haben Sie dann noch im Kopf und womit wollen Sie dann noch denken?&#8221; Das ließ mich gleich wieder an <a href="http://wort-gestalten.de/bildung-kommt-nicht-von-bildschirm/" class="liinternal">Dieter Hildebrandt</a> denken und seinen Spruch: Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung, ;-).</p>
<p>Die Bundeskanzlerin beschrieb die rasante Veränderung der deutschen Medienlandschaft und Informationsbeschaffung mit einem bemerkenswerten Beispiel: Als der CDU-Parteispendenskandal gärte, sei &#8220;man&#8221; (ob sie selbst oder ihre Adjudanten, ließ sie dahingestellt) abends immer an den Berliner Hauptbahnhof gefahren, wo man die erste SÜDDEUTSCHE ZEITUNG des nächsten Tages kaufen konnte. Die wurde in Windeseile gelesen und wer dann als Politiker noch aktuell darauf reagieren wollte, musste sich dann schleunigst mit den Redakteuren der WELT in Verbindung setzen, denn diese saßen in Berlin und scharrten schon mit den Füßen, weil bald der Andruck der Zeitung des nächsten Tages anlief.</p>
<p>Merke: Was einem heute  wie eine Anekdote aus der Mediensteinzeit vorkommt, hat sich erst vor 10 Jahren, 1999, zugetragen!</p>
<p>An anderer Stelle habe ich ja schon mal geschildert, dass ich mir als Ehemalige im <a href="http://wort-gestalten.de/glaenzende-lektuere/" class="liinternal">Vergleich zu den heutigen DJS-Absolventen</a> wie ein Dinosaurier vorkomme, aber gestern Abend habe ich mich unter den Dinosaurieren wie Günter Jauch, Andreas Petzold (Chefredakteur STERN), Christof Lang (einer meiner Mitschüler von damals, heute RTL-Nachrichtenmoderator)  und vielen anderen erlauchten Größen des deutschen Journalismus ganz wohlgefühlt, :-). Apropos Günter Jauch: Wer Lust hat, kann die Fragen, mit denen Herr Jauch vor rund 30 Jahren bei der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/985/473501/spiel/" target="_blank" class="liexternal">Aufnahmeprüfung zur DJS</a> konfrontiert wurde, versuchen, selbst zu lösen. Auch die weiteren Artikel zur DJS, die sich unter diesem Link befinden, empfehle ich zum Lesen. Übrigens hat sich am Procedere der Aufnahmeprüfung zur DJS anscheinend bis heute wenig verändert. Wer sich also bewerben möchte und Tipps braucht, darf sich gern bei mir melden, :-).</p>
<p><em>(Foto: Frank Leonhard, dpa)</em></p>
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		<title>Unbedingt zum Lesen empfohlen!</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/unbedingt-zum-lesen-empfohlen/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 12:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade entdeckt und selbst noch gar nicht verdaut: Stefan Niggemeiers Wutmäander zur Qualitätsdebatte.
Ausgelöst von dem SZ-Magazin der letzten Woche, in dem es um die Sinnkrise der klassischen Medien geht. Niggemeier äußert sich polemisch, ohne Zweifel, aber fasst meiner Ansicht nach auch großartig zusammen, was die Crux dieser ganzen großen Mediendebatte ist: Dass sich nämlich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade entdeckt und selbst noch gar nicht verdaut: Stefan Niggemeiers <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wutmaeander-zur-qualitaetsdebatte/" target="_blank" class="liexternal">Wutmäander zur Qualitätsdebatte</a>.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2008 alignleft" style="margin: 10px;" title="abb_schiffe-152x165" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/abb_schiffe-152x165.gif" alt="abb_schiffe-152x165" width="152" height="165" />Ausgelöst von dem <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/h/200919" target="_blank" class="liexternal">SZ-Magazin</a> der letzten Woche, in dem es um die <strong>Sinnkrise der klassischen Medien</strong> geht. Niggemeier äußert sich polemisch, ohne Zweifel, aber fasst meiner Ansicht nach auch großartig zusammen, was die Crux dieser ganzen großen Mediendebatte ist: Dass sich nämlich auf der einen Seite viele, nicht alle,  Journalisten als einzig wahre &#8220;Darsteller von Wirklichkeit&#8221; sehen und den Dialog mit Lesern, Zuschauern und Kommentierenden aus der Web 2.0-Welt ablehnen, und dass sich auf der anderen Seite so manche Möchtegern-Journalisten in der Web 2.0-Welt tummeln, die tatsächlich jedes Vorurteil, das aus der Welt der klassischen Medien den neuen Medien entgegengeworfen wird, in schlimmster Weise bestätigen.</p>
<p>Es ist eine total spannende Debatte, die hier geführt wird, finde ich. Das zeigt sich auch in den zahlreichen Kommentaren, die es inzwischen bereits zu Niggemeiers Blogbeitrag gibt und wo er selbst noch mal betont:</p>
<blockquote><p>Das hier ist zwar ein Plädoyer gegen die Verklärung des real-existierenden Journalismus. Aber es ist ein Plädoyer <em>für</em> den guten, professionellen Journalismus.<span id="more-1996"></span></p></blockquote>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2005" title="fotomaedchenmitlampe" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/fotomaedchenmitlampe.jpg" alt="fotomaedchenmitlampe" width="250" height="166" />Diesem Plädoyer stimme ich uneingeschränkt zu. Wie ich mich überhaupt für den Wert bzw. die Wertschätzung guter Texte (dazu bald mehr) einsetze. Aber das Nachdenken darüber, welchen tatsächlichen Marktwert in Zukunft noch Texte, die auf <strong>Papier </strong>gedruckt werden, haben werden, beschäftigt mich persönlich auch. Kann es im Zeitalter des Internets noch eine Zeitung oder eine Zeitschrift geben, deren Artikel mit ihrer Lesbarmachung tatsächlich noch aktuell =nicht überholt =  richtig = wahr sind? Oder können nur noch Online-Magazine die &#8220;wahren&#8221; Fakten wiedergeben? Werden unsere Kinder später noch &#8220;Auf Papier Gedrucktes&#8221; lesen wollen? Oder verziehen sie sich mit ihrem E-Book  oder Handy, in das per elektronischem Papier alles eingespielt werden kann, unter ihre Bettdecke? Spannende Fragen, finde ich.</p>
<p>Hajo Schumacher, Herausgeber einer <a href="http://www.visdp.de/" target="_blank" class="liexternal">Onlinezeitschrift</a>, hat im SZ-Magazin die Theorie verbreitet, Papier werde als <strong>Statussymbol </strong>der höheren Stände weiterbestehen, das Blatt der Zukunft habe 100 Seiten, exzellente Autoren, exklusive Beiträge, sie nahezu anzeigefrei und koste um die 15 Euro. Diese Vorstellung verursacht bei mir Beklemmungen. Ausgerechnet Papier, dessen Erfindung so unvorstellbar viel zur Demokratisierung, zur Bildung, zur Völkerverständigung beigetragen hat, soll zum Prestigeobjekt der oberen Zehntausend werden? Kann Digitales und Gedrucktes nicht gleichberechtigt nebeneinander stehen? Nein, da will ich lieber an diesen Spruch hier glauben: „Solange man lästige Fliegen nicht mit einem Bildschirm erschlagen kann, wird es Zeitungen und Bücher aus Papier geben.“</p>
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		</item>
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		<title>Trauer braucht einen langen Atem</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/trauer-braucht-einen-langen-atem/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 15:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin eigentlich äußerst selten am Samstagabend vor dem Fernseher zu finden. Und wenn, dann gucke ich nicht TV, sondern ein Video oder eine DVD. Diesmal aber wollte ich noch Tagesthemen sehen, weil mich die Berichterstattung über die Trauerfeier in Winnenden interessiert hat. Normalerweise höre ich mir danach nie das Wort zum Sonntag an, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eigentlich äußerst selten am Samstagabend vor dem Fernseher zu finden. Und wenn, dann gucke ich nicht TV, sondern ein Video oder eine DVD. Diesmal aber wollte ich noch Tagesthemen sehen, weil mich die Berichterstattung über die Trauerfeier in Winnenden interessiert hat. Normalerweise höre ich mir danach nie das Wort zum Sonntag an, weil mich die pastoralen Töne meistens langweilen. Aber diesmal war es anders. Was der evangelische Pfarrer Stefan Claaß zu sagen wusste, hat mich echt beeindruckt.</p>
<p>Wer seine Rede nachlesen will, kann es<a href="http://www.daserste.de/wort/sendung.asp" target="_blank" class="liexternal"> hier</a> tun. Aber ich finde, noch stärker wirkt sie, wenn man ihm zuhört: <a href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/1904858?pageId=487872&amp;moduleId=442936&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=" target="_blank" class="liexternal">Das Wort zum Sonntag</a> vom 21. März 2009,<br />
gesprochen von Stefan Claaß.</p>
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		<title>Frühling, du olle Schwindelkirsche!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 12:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem mein botanisches Schimpfwörterposting vor mehr als zwei Wochen auf so große Resonanz gestoßen ist, heute offiziell der Frühling anfangen sollte und draußen grad aber ganz unfrühlingshaft Schneeflocken vom Himmel rieseln – ist es allerhöchste Zeit für eine Fortsetzung der Schimpfwörterliste &#8230;
Also, legen wir los: Hey, du Knolliger Hahnenfuß, du Orangefuchsiger Schleierling, du alte Purpurtute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1777" style="margin: 10px;" title="Eisenhut_by_maria-lanznaster_pixeliode" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/eisenhut_by_maria-lanznaster_pixeliode.jpg" alt="Eisenhut_by_maria-lanznaster_pixeliode" width="152" height="168" />Nachdem mein botanisches <a href="http://wort-gestalten.de/heute-schon-schon-geschimpft/" class="liinternal">Schimpfwörterposting</a> vor mehr als zwei Wochen auf so große Resonanz gestoßen ist, heute offiziell der <strong>Frühling</strong> anfangen sollte und draußen grad aber ganz unfrühlingshaft Schneeflocken vom Himmel rieseln – ist es allerhöchste Zeit für eine Fortsetzung der Schimpfwörterliste &#8230;</p>
<p>Also, legen wir los: Hey, du Knolliger Hahnenfuß, du Orangefuchsiger Schleierling, du alte Purpurtute, du Satans-Röhrling, du olle Schillerlilie, du wilder Rasewurz, du Schwarzbeerige Zaunrübe. Und zu welcher Gattung gehört Ihr Lebenspartner? Ist er/sie eher ein Schweigrohr, eine Schwindelkirsche, eine Wutbeere, ein Taumel-Lolch, ein Speiselorchel oder ein Rostnerviger Streifenahorn? :-)</p>
<p>Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass es sich bei allen hier erwähnten um richtig giftige Pflanzen handelt. Logisch, oder? Die wunderschöne blaue Blume hier rechts ist übrigens ein Blauer Eisenhut, auch Mönchskappe, Sturmhut, Venuswagen, Venuskutsche, Würgling oder Ziegentod genannt. Eine jener Giftpflanzen, mit deren Substanzen früher sehr häufig Menschen ermordet wurden &#8230;</p>
<address><em>(Foto: Maria Lanznaster, pixelio.de)</em><br />
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		<title>Wie viel Geist brauchen gute Geschichten?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche interaktive Beziehung haben Lesen und Schreiben? Verändern neue Lesegewohnheiten auch das Schreiben von Autoren? Werden E-Books neue Textgattungen hervorbringen? Mutieren Bücher, wenn es sie nur noch digital gibt, zu Schattenbüchern, zu Geisterbüchern, die flüchtig sind wie alle Geister? Haben Geschichten dann keine Chance mehr, sich in Kopf und Herz der Menschen einzuschleichen, weil sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1760" title="bucherregal_by_franz-haindl_pixeliode" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/bucherregal_by_franz-haindl_pixeliode.jpg" alt="bucherregal_by_franz-haindl_pixeliode" width="160" height="113" />Welche interaktive Beziehung haben Lesen und Schreiben? Verändern neue Lesegewohnheiten auch das Schreiben von Autoren? Werden E-Books neue Textgattungen hervorbringen? Mutieren Bücher, wenn es sie nur noch digital gibt, zu Schattenbüchern, zu Geisterbüchern, die flüchtig sind wie alle Geister? Haben Geschichten dann keine Chance mehr, sich in Kopf und Herz der Menschen einzuschleichen, weil sie vorher &#8220;deleted&#8221; werden?</p>
<p>Zum heutigen Erscheinen des <a href="http://wort-gestalten.de/gutenberg-20-die-mobile-bibliothek/" class="liinternal">Sony-E-Books</a> macht sich die Autorin Katharina Hagena (&#8220;Der Geschmack von Apfelkernen&#8221;) in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/580/461207/text/" target="_blank" class="liexternal">SZ</a> kluge Gedanken.</p>
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		<title>„Weil Kürze denn des Witzes Seele ist &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 15:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kommunizieren]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Weitschweifigkeit der Leib und äußre Zierat: fass ich mich kurz.“
So sprach Lord Polonius laut Shakespeare zu Hamlets Mutter. Daraus wurde dann im Deutschen: In der Kürze liegt die Würze.
Gilt das auch für Gespräche von Mensch zu Mensch? Wohl eher nicht, wenn man den Ergebnissen der Studie glaubt, die ein bekannter Kaffeehersteller im Rahmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Weitschweifigkeit der Leib und äußre Zierat: fass ich mich kurz.“</p>
<p>So sprach Lord Polonius laut Shakespeare zu Hamlets Mutter. Daraus wurde dann im Deutschen: In der Kürze liegt die Würze.</p>
<p>Gilt das auch für Gespräche von Mensch zu Mensch? Wohl eher nicht, wenn man den <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article1043630/Die_Generationen_reden_aneinander_vorbei.html" target="_blank" class="liexternal">Ergebnissen</a> der Studie glaubt, die ein bekannter Kaffeehersteller im Rahmen der &#8220;Initiative für das gute Gespräch&#8221; beim Allensbach-Institut in Auftrag gegeben hatte. Die &#8220;Gesprächskultur in Deutschland&#8221; wurde erforscht. Das erfreuliche Ergebnis: Wir Deutschen sind kontaktfreudig und kommunikationsstark. So ganz global gesehen. Wie schön! Aber herrje, die unter 20-Jährigen scheren da aus:</p>
<blockquote><p>Hier zeigt sich ein Auseinanderdriften der Kommunikationswelten: Während für die über 30-Jährigen das persönliche Gespräch eindeutig die wertvollste Form der Kommunikation ist, setzen die unter 20-Jährigen bevorzugt auf Chat, SMS oder E-Mail.</p></blockquote>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1715" title="moderne-kommunikation_by_paul-georg-meister_pixeliode1" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/moderne-kommunikation_by_paul-georg-meister_pixeliode1.jpg" alt="moderne-kommunikation_by_paul-georg-meister_pixeliode1" width="300" height="201" />Driften die Generationen damit tatsächlich auseinander? Also, ich glaub das nicht. Malte Göbel ärgert sich in <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/466662" target="_blank" class="liexternal">jetzt.de</a> zu Recht über kulturpessimistische Erwachsene in Talkshowrunden, die glauben, mit dieser Studie den Beweis dafür zu erhalten, dass ihre oberflächlich kommunizierenden Kinder zu kontaktgestörten, nur noch stammelfähigen Erwachsenen von morgen werden.</p>
<p>Welch ein Glück, dass fast zeitgleich eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/553385/334/2776443/Ueberhaupt-kp.html" target="_blank" class="liexternal">britische Studie</a> veröffentlicht wurde. Und die hat ergeben, dass die SMS-Sprache die Grammatik und Rechtschreibung nicht verschlechtert, ja sogar die Lesefähigkeit positiv unterstützt und die Sprachkompetenz fördert.</p>
<p>Sag ich doch: <strong>imo F2F gni GiE t+ akla</strong>?</p>
<p style="text-align: right;"><em>(Foto: Paul Georg Meister, pixelio.de)</em></p>
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		<title>Vom Nehmen und Geben deutscher Vornamen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 09:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vornamen von Politikern stehen derzeit hoch im Kurs. Während dem neuen Wirtschaftsminister Karl-Theodor (die restlichen Vornamen schenke ich mir) zu Guttenberg ein Scherzbold bei Wikipedia für kurze Zeit einen neuen Vornamen (Wilhelm) andichtete und die gesamte deutsche Medienlandschaft von BILD angefangen (Titelschlagzeile) über Spiegel online, SZ, Handelsblatt &#38; Co das ungeprüft übernahm und gegenseitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vornamen von Politikern stehen derzeit hoch im Kurs. Während dem neuen Wirtschaftsminister Karl-Theodor (die restlichen Vornamen schenke ich mir) zu Guttenberg ein Scherzbold bei Wikipedia für kurze Zeit einen neuen Vornamen (Wilhelm) andichtete und die gesamte deutsche Medienlandschaft von BILD angefangen (Titelschlagzeile) über Spiegel online, SZ, Handelsblatt &amp; Co das ungeprüft übernahm und gegenseitig voneinander abschrieb (alles sehr schön nachzulesen bei <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/er-sacht-willem-ich-sach-wat/" target="_blank" class="liexternal">Stefan Niggemeier</a>), haben die Wahlkampfstrategen der SPD nun beschlossen, dem Außenminister und Kanzlerkandiaten Frank-Walter Steinmeier den Walter wegzunehmen (siehe Artikel der <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article1032839/Steinmeier_heisst_nicht_mehr_Frank_Walter.html" target="_blank" class="liexternal">Berliner Morgenpost</a>).</p>
<p>Auf der <a href="http://www.frank-walter-steinmeier.de/" target="_blank" class="liexternal">Homepage</a> des Außenministers wird der Namenswechsel gar nicht erklärt, sondern stillschweigend in die Artikel eingeflochten. Oder der Webdesigner hat es einfach noch nicht geschafft, einen neuen Header zu basteln. Egal, also ich hätte mit Frank-Walter keine Probleme gehabt. Aber wenn es denn nun so sein soll, dann plädiere ich unbedingt dafür, aus Karl-Theodor einen Karl zu machen. Gleiches Recht für alle!</p>
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