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	<title>wort-gestalten.de – Elke Hesse – Text, Werbelektorat, Übersetzung – München &#187; Schreibarbeit</title>
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	<description>Die Textwerkstatt von Elke Hesse</description>
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		<title>Wenn Kameruner nach Berlin kommen &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; heißen sie einfach Pfannkuchen. Warum das so ist? Nein, nein, das hat nichts mit der derzeitigen Fußball-WM zu tun, bei der das Team Kameruns ja vorzeitig ausgeschieden ist. Und auch nichts mit dem Gerücht, dass unser Loddar, also Lothar Matthäus, bei den &#8220;Unzähmbaren Löwen&#8221;, so nennen sich die afrikanischen Spieler selbst, grad als Nationaltrainer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; heißen sie einfach Pfannkuchen. Warum das so ist? Nein, nein, das hat nichts mit der derzeitigen Fußball-WM zu tun, bei der das Team Kameruns ja vorzeitig ausgeschieden ist. Und auch nichts mit dem Gerücht, dass unser Loddar, also Lothar Matthäus, bei den &#8220;Unzähmbaren Löwen&#8221;, so nennen sich die afrikanischen Spieler selbst, grad als Nationaltrainer im Gespräch ist.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2885" title="Duden2011" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/Duden2011.jpg" alt="" width="237" height="294" />Was <strong>Kameruner </strong>mit Krapfen, Berlinern, Mutzen und Pfannkuchen verbindet, kann man im neuen Duden-Kalender 2011 nachlesen:  <a href="http://www.amazon.de/Duden-Auf-Deutsch-2011-Rechtschreibung/dp/3840000009/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1278063523&amp;sr=1-4" target="_blank" class="liexternal">Auf  gut Deutsch! Rechtschreibung, Grammatik und Wortwahl einfach erklärt,</a> den ich gemeinsam mit meiner Kollegin<a href="http://www.ib-klartext.de/" target="_blank" class="liexternal"> Ines Balcik</a> geschrieben habe. Darin sind wir auch der Frage nachgegangen, ob der <strong>Meerrettich </strong>etwas mit Meer zu tun hat, was eigentlich <strong>Großkopferte </strong>sind und was einem in Schweden auf den Tisch gestellt wird, wenn man ein Glas <strong>Öl </strong>bestellt.</p>
<p>Außerdem gibt es zahlreiche kleine Übungseinheiten zu Fragen der Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.</p>
<p>Dass Ines und ich als Autorinnen zwar im Kalenderimpressum selbst stehen, aber sowohl bei Amazon als auch bei der Verlagswebsite selbst nicht genannt wurden, haben wir bereits angemahnt. Mühsam ist der Kampf auf schreiberische Anerkennung. Dabei sind die Texte für so einen Abreißkalender für die Marke Duden mindestens so anspruchsvoll wie für ein &#8220;normales&#8221; Buch.</p>
<p>So ein Kalender hat immerhin so um die 312 Abreißblätter, die vorne und hinten bedruckt sein wollen. Und die Texte sollen nicht nur sprachlich 150-prozentig korrekt sein, sondern auch noch feingeistig, amüsant und lehrreich. Dass uns das diesmal wieder gelungen ist, können wir nur hoffen &#8230; und sitzen weiterhin schwitzend an unseren Beiträgen für den Kalender 2012.</p>
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		<title>Das Recht auf einen ruhigen Sonntag</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>
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		<description><![CDATA[So, nun aber zu meinem bereits angekündigem Posting zum gestrigen sogenannten Advents-Urteil des BVG. Ich finde nämlich, dieses Urteil betrifft uns Freiberufler in ganz besonderem Maße. Und ich finde dieses Urteil nach langem Nachdenken darüber richtig gut.
Warum? Weil es leider heutzutage so ist, dass viele Agenturen und Verlage (ich spreche jetzt mal nur von meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun aber zu meinem bereits angekündigem Posting zum gestrigen sogenannten <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/855/496174/text/" target="_blank" class="liexternal">Advents-Urteil des BVG</a>. Ich finde nämlich, dieses Urteil betrifft uns Freiberufler in ganz besonderem Maße. Und ich finde dieses Urteil nach langem Nachdenken darüber richtig gut.</p>
<p><strong>Warum?</strong> Weil es leider heutzutage so ist, dass viele Agenturen und Verlage (ich spreche jetzt mal nur von meinen Auftraggebern) ganz selbstverständlich erwarten, dass man einem Freelancer am späten Freitagnachmittag (auch schon geschehen: Anruf am späten Freitagabend) noch mal schnell, schwuppdiwupp, einen Job rüberschieben kann, der bitte gleich, also bis spätestens Montagfrüh so gegen 9 Uhr,  erledigt werden soll. Und wenn ich dann freundlich, aber bestimmt, darauf hinweise, dass in dem Fall aber ein Wochenendzuschlag bezahlt werden muss, begegne ich häufig großem Erstaunen. Ja, wieso denn das? Nein, also das könne man dem Endkunden <span id="more-2568"></span>nicht vermitteln, in dem Fall, na gut, habe das Ganze auch noch Zeit bis Montagnachmittag &#8230;</p>
<p><strong>Damit wir</strong> uns nicht falsch verstehen: Ich arbeite durchaus immer wieder, ach was, relativ oft, am Wochenende. Aber ganz freiwillig. Und meine Kunden wissen, dass sie mich in dringenden Fällen jederzeit erreichen können, auch am Wochenende, und dass ich durchaus darauf reagiere. Aber ich will und erwarte trotzdem, dass meine Kunden respektieren, dass ich wie jeder andere festangestellte Arbeitnehmer ein prinzipiell arbeitsfreies Wochenende habe. Und dass ich mir nicht &#8220;einfach so&#8221; und ohne Extrabezahlung einen Auftrag übers Wochenende geben lasse, weil mein Wochenende mein Wochenende bleiben soll. Und der Sonntag mein Sonntag! Mit dem im Übrigen jeder tun und lassen darf, was er mag (außer shoppen ;-))</p>
<p><strong>Heribert Prantl</strong> hat es in seinem heutigen SZ-Kommentar <a href="http://sz-audio.sueddeutsche.de/politik/index.php?audio=3966" target="_blank" class="liexternal">Sonett für den Sonntag</a> wunderbar auf den Punkt gebracht (leider unter dem Link nicht zum Nachlesen, sondern nur zum Anhören. Deshalb zitiere ich hier:</p>
<blockquote><p>Es geht nicht nur um Tradition, um Religion und um eine soziale Errungenschaft. Der Sonntag ist mehr als ein beliebiger freier Tag für jeden Einzelnen. Wäre er nur dies, dann wäre es egal, ob man am Dienstag oder Donnerstag seinen Sonntag feiert. Er ist ein Tag der Synchronisation der Gesellschaft, das macht ihn so wichtig. (&#8230;) Das Gesetz gibt jedem ein Recht auf einen ruhigen Sonntag. Man muss ihn nicht in Anspruch nehmen. Jeder kann damit machen, was er will. Aber es ist gut, dass es ihn gibt.</p></blockquote>
<p>Finde ich auch!</p>
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		<title>PR par excellence: Post von Pons!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 19:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pons]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute, wie so viele andere Blogger auch, einen Umschlag in der Post gehabt, Absender: Presse Pons Verlag. Nanu, denke ich verwundert, was wollen die denn von mir, ich arbeite ja schließlich für die Konkurrenz, den Duden Verlag. Neugierig öffne ich den weißen Umschlag und finde darin ein A5-Schulheft mit grünem Umschlag, das mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute, wie so viele andere Blogger auch, einen Umschlag in der Post gehabt, Absender: Presse <a href="http://pons.de" target="_blank" class="liexternal">Pons Verlag</a>. Nanu, denke ich verwundert, was wollen die denn von mir, ich arbeite ja schließlich für die Konkurrenz, den<a href="http://wort-gestalten.de/fachwissen-statt-expertise/" class="liinternal"> Duden Verlag</a>. Neugierig öffne ich den weißen Umschlag und finde darin ein A5-Schulheft mit grünem Umschlag, das mir als Mutter eines Zweit- und eines Viertklässlers äußerst vertraut erscheint, nur das, was darauf in Erwachsenenehandschrift geschrieben steht, ist gänzlich neu: Elke Hesse, WORT gestalten, 06/2009. Nanu, denke ich, da macht sich jemand einen Scherz, vielleicht die Mutter irgendeines Klassenkameraden. Ich schlage das Heft auf, die erste Seite ist leer, ich stelle fest, es ist Lineatur für die 2. Klasse. Aha, also hat es was  mit meinem Jüngsten zu tun &#8230;<img class="alignright size-full wp-image-2136" title="Pons-Schulheft" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/pons-001.jpg" alt="pons-001" width="180" height="250" /></p>
<p>Ich blättere weiter. Oha, da hat jemand meinen Blogbeitrag zu dem <a href="http://wort-gestalten.de/cdu-informationsbeschaffung-vor-10-jahren/" class="liinternal">DJS-Jubiläum mit der Bundeskanzlerin</a> farbig ausgedruckt und links eingeklebt und rechts davon steht in schöner roter Handschrift ein Brief an mich. Da lobt jemand meinen Beitrag und meine &#8220;Konsequenz in Sachen Rechtschreibung&#8221;, weil ich mich in dem Beitrag ja gleich selbst korrigiert habe.  Mein Bloggerherz schwillt an vor Stolz, also scheint es doch ein paar Leute zu geben, die meine Beiträge aufmerksam lesen, ach wie wohltuend ist diese Feststellung. Und dann kommts – ich erhalte einen Testzugang zu der neuen Plattform &#8220;Deutsche Rechtschreibung Online&#8221; (großgeschrieben, wieso eigentlich?) und dann kommt auf der nächsten Seite der Link. Wer sich das angucken will, bitte <a href="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/pons_innenteil.pdf" class="lipdf">hier</a> entlang.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2147 alignleft" title="pons_bewertung" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/07/pons_bewertung.jpg" alt="Pons-Bewertung" width="200" height="150" /></p>
<p>Die Krönung unter all dem aber ist die Bewertung wie früher in der Schule, denn die haben ja tatsächlich noch zwei weitere Fehler in meinem Artikel gefunden, weiha. Ich krieg nur ne 2 +, sowas aber auch, als Ex-Deutsch-Einserschülerin fuchst mich das natürlich ein bisschen. Neben der Unterschrift der Anne Pelzer (wie sich später rausstellt, Marketing- und PR-Leiterin bei Pons) prangt eine niedliche kleine Fleißbiene, über der &#8220;Absolut korrekt&#8221; steht. Und dann gibts da noch ein Löschblatt, und auf dem stehen gedruckt die Logindaten für den Textzugang zur neuen Online-Plattform von Pons.<span id="more-2131"></span></p>
<p>Ich bin wirklich absolut beeindruckt und begeistert von dieser Aktion. Obwohl, Frau Pelzer, also wissen Sie, es hat sich hier doch schließlich nicht um ein Diktat gehandelt, war doch mehr ein Aufsatz, also da zählen doch auch die Inhalte, der Aufbau und so, nicht nur so dödelige Rechtschreibfehler (ich hab halt an colour gedacht und nicht an Courage :-)) und das mit dem Komma, na ja, okay, war ein Einschub und in dem Fall steht sogar vor sowie mal ein Komma, sonst ja nie, wissen Sie doch auch &#8230; also wirklich, ich meine, der Text war doch sonst gut geschrieben, hätten Sie da nicht wenigstens eine 1- geben können? :-)</p>
<p>Ach ja, beim Einloggen gings dann übrigens noch weiter, sehr persönlich. Ich wurde von Frau Pelzer leibhaftig begrüßt und die erklärte mir sehr nett, worum es bei dem neuen Portal von Pons geht und warum sie mich als Testperson ausgesucht hat. Just in dem Moment, wo ich mich auf der neuen Pons-Website rumtummele, trudelt die Mail meiner lieben Kollegin <a href="http://auslassungspunkte.wordpress.com" target="_blank" class="liexternal">Birgit Schmidt-Hurtienne</a> ein, die mir vom Pons-Schulheft berichtet und mich fragt, ob wir die Pons-Aktion nicht auch für die <a href="http://protextbewegung.de" target="_blank" class="liexternal">Protextbewegung</a> nutzen wollen und vielleicht Pons als <a href="http://www.protextbewegung.de/idee/unterstuetzer/" target="_blank" class="liexternal">Sparringpartner</a> hinzugewinnen sollen. Wir telefonieren gleich miteinander und jetzt, einige Stunden später, sehe ich, dass sowohl im <a href="http://texttreff.de" target="_blank" class="liexternal">Texttreff</a> als auch in der gesamten Bloggerszene das Pons-Mailing für Furore gesorgt hat. Für alle, die sich noch mal ausführlich die Strategie, die dahintersteckt, genauer ansehen wollen, hat das <a href="http://www.opensourcepr.de/2009/07/21/pons-blogger-mailing/" target="_blank" class="liexternal">Tapio Liller in seinem Blog</a> wunderbar in Szene gesetzt.</p>
<p>Glückwunsch Frau Pelzer, (fast, siehe oben) alles richtig gemacht, eine Fleißarbeit sondergleichen. Schöne Aktion! Haben Sie das wirklich alles selbst geschrieben? Und haben Sie es wirklich geschafft, nicht ein einziges Mal Tintenkiller zu gebrauchen? Also von mir gibt es da die Note: 1 +. Das Plus allein für den Fleiß. Und Sie können drauf wetten, dass ich mir das Pons-Portal genau angucke und meinen Senf dazugeben werde.</p>
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		<title>Übersetzen mit Kompetenz, aber nicht with competence</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/uebersetzen-mit-kompetenz-aber-nicht-with-competence/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreibarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[(D)englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Protextbewegung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe schon einige Geschenkbücher und Jugendsachbücher aus dem Englischen übersetzt. Ich würde das nicht gern als Haupttätigkeit machen wollen, aber immer mal wieder zwischendurch etwas zu übersetzen, macht mir großen Spaß. Es ist schön, einen fremdsprachigen Text ins Deutsche zu übertragen, herauszufinden, wie sich englische Wörter, Sätze, Aussagen und Wendungen in einen deutschen Text [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schon einige <a href="http://wort-gestalten.de/uebersetzung/zitaten-geschenkbuch/" class="liinternal">Geschenkbücher </a>und <a href="http://wort-gestalten.de/uebersetzung/kinder-und-jugendsachbuch/" class="liinternal">Jugendsachbücher </a>aus dem Englischen übersetzt. Ich würde das nicht gern als Haupttätigkeit machen wollen, aber immer mal wieder zwischendurch etwas zu übersetzen, macht mir großen Spaß. Es ist schön, einen fremdsprachigen Text ins Deutsche zu übertragen, herauszufinden, wie sich englische Wörter, Sätze, Aussagen und Wendungen in einen deutschen Text verwandeln, der sich flüssig und leicht liest.</p>
<p>Wo meine Grenzen dabei liegen, weiß ich genau. Ich würde mir niemals zutrauen, einen großen literarischen Roman zu übersetzen, ebensowenig wie ein technisches Fachbuch. Aber Bücher für Kinder und Jugendliche, die eine einfache, klare Sprache erfordern oder eben auch emotionale  &#8220;Geschenk&#8221;- oder Imagetexte – das geht.</p>
<p>Was ich never ever machen werde, ist die Übersetzung eines deutschen Textes ins Englische. Ebensowenig wie ein englisches Lektorat. Wer übersetzt und lektoriert, sollte Muttersprachler sein. Oder zumindest bilingual aufgewachsen sein. Meine Meinung! Denn sonst passiert es,<span id="more-2060"></span> dass die Zukunft inkompetent wird, ;-).  <a href="http://falsefriends-mcsquared.blogspot.com/2009/05/die-zukunft-ist-leider-inkompetent.html" target="_blank" class="liexternal">Future needs competence </a>– das ist bestes Denglisch, wie uns Martin Crellin auf seinem von mir schon mal empfohlenem <a href="http://wort-gestalten.de/falsche-freunde-in-anderen-sprachen/" class="liinternal">Blog </a>mitteilt. Und ich glaube ihm, vor allem auch deshalb, weil er Muttersprachler ist und ich seinen Blog immer mit dem größten Vergnügen und voller Bewunderung lese.</p>
<p>Warum ich das alles schreibe? Weil <a href="http://das-korrektiv.de/" target="_blank" class="liexternal">Antje</a> so schön erklärt hat, welchen <a href="http://www.protextbewegung.de/06/der-wert-einer-ubersetzung/" target="_blank" class="liexternal">Wert Übersetzungen haben</a>, weil ich selbst grad ein Übersetzungsprojekt für den Kosmos-Verlag (ich sag nur: <a href="http://wort-gestalten.de/tyrannosaurus-text/" class="liinternal">Tyrannosaurus Text</a>) erfolgreich abgeschlossen habe,  weil ich erst gestern  wieder erleben musste, wie man für einen vernünftigen Seitenpreis für eine Übersetzung feilschen muss wie auf dem türkischen Basar, und weil ich kürzlich bei einem Projekt sehr unangenehm (aber Gottseidank nur am Rande)  miterleben durfte, wie mehrere deutsche Muttersprachler zuerst einen guten deutschen Text bis zur Unkenntlichkeit verschlimmbessern und dann den dazugehörigen, aber besseren englischen Text so grauenvoll zerpflücken und zerfleddern, weil alle meinen, es besser zu wissen, sodass am Ende nur noch traurige Beklemmung vorherrscht &#8230;</p>
<p>Gute Texte haben ein Herz und eine Seele. Wenn die rausgerissen werden, bleibt nur noch ein hohles Wortgeklingel.</p>
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		<title>Fachwissen statt Expertise</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 20:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stolz darf ich präsentieren: den neuen Dudenkalender Auf gut Deutsch! Rechtschreibung, Grammatik und Wortwahl einfach erklärt, den es ab sofort in jeder Buchhandlung und natürlich auch beim Internet-Buchhändler Ihrer Wahl zu kaufen gibt. Leider hat es der Duden Verlag nicht für nötig befunden, die beiden Autoren dieses Kalenders auf seiner Website zu erwähnen, die da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2041 alignright" title="Duden 2010" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/duden_2010.jpg" alt="duden_2010" width="188" height="231" />Stolz darf ich präsentieren: den neuen Dudenkalender <a href="http://www.duden.de/deutsche_sprache/detail.php?isbn=3-411-80412-2&amp;suchwort=kalender&amp;bereich=&amp;reihe=&amp;log=0" target="_blank" class="liexternal">Auf gut Deutsch! Rechtschreibung, Grammatik und Wortwahl einfach erklärt</a>, den es ab sofort in jeder Buchhandlung und natürlich auch beim Internet-Buchhändler Ihrer Wahl zu kaufen gibt. Leider hat es der Duden Verlag nicht für nötig befunden, die beiden Autoren dieses Kalenders auf seiner Website zu erwähnen, die da sind: Tilmann Haberer und meine Wenigkeit.</p>
<p>Zugegeben, ich finde es auch ein bisschen komisch, bereits im Mai des Vorjahres einen Abreißkalender fürs nächste Jahr in den Händen zu halten, aber so sind sie wohl, die Gesetze des (Buch-)Marktes. Es ist bereits der <a href="http://wort-gestalten.de/text-konzept/kalender/" class="liinternal">dritte Dudenkalender</a>, an dem ich mitgeschrieben habe,  an dem für <strong>2011 </strong>arbeite ich gerade. Wen es also beispielsweise interessiert, was das <strong>Kaufmannsund </strong>ist, wo <strong>Kissing</strong>, <strong>Petting </strong>und <strong>Fucking </strong>liegen, warum man nicht <strong>von einem Meeting partizipieren </strong>und nicht dem <strong>Fass die Krone aufsetzen</strong> kann, was das Besondere an den Wörtern <strong>Wirtschaftsforschungsinstitut</strong> und <strong>Fußballnationalmannschaft </strong>ist und warum man die <strong>interne Expertise</strong> nicht <strong>ausbauen </strong>kann – der möge sich diesen Kalender kaufen.</p>
<p>Und wer mir jetzt nicht glaubt, dass ich da wirklich die Autorin bin, kann hier bei <a href="http://www.amazon.de/Duden-Auf-Deutsch-2010-Rechtschreibung/dp/3411804122/ref=sr_1_7?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1242764032&amp;sr=1-7" target="_blank" class="liexternal">Amazon</a> gucken, :-).</p>
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		<title>Schlechte Texte als Kunstform?</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/schlechte-texte-als-kunstform/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 11:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreibarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Protextbewegung]]></category>
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		<category><![CDATA[Textguerilla]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Kunst kann ja so ziemlich alles erhoben werden. Joseph Beuys hat das einmal sehr schön mit 5 Kilogramm Butter bewiesen. Die Dadaisten haben es auch probiert; ich zitiere hier aus dem wunderbaren Manifest von Hugo Ball zum 1. Dada-Abend in Zürich 1916:
Ich will keine Worte, die andere erfunden haben. Alle Worte haben andre erfunden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Kunst kann ja so ziemlich alles erhoben werden. Joseph Beuys hat das einmal sehr schön mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fettecke" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">5 Kilogramm Butter</a> bewiesen. Die Dadaisten haben es auch probiert; ich zitiere hier aus dem wunderbaren <a href="http://www.textlog.de/6750.html" target="_blank" class="liexternal">Manifest von Hugo Ball</a> zum 1. Dada-Abend in Zürich 1916:</p>
<blockquote><p>Ich will keine Worte, die andere erfunden haben. Alle Worte haben andre erfunden. Ich will meinen eigenen Unfug, meinen eigenen Rhythmus und Vokale und Konsonanten dazu, die ihm entsprechen, die von mir selbst sind. (&#8230;) Ich wollte die Sprache hier selber fallen lassen. Diese vermaledeite Sprache, an der Schmutz klebt, wie von Maklerhänden, die die Münzen abgegriffen haben. Das Wort will ich haben, wo es aufhört und wo es anfängt. Dada ist das Herz der Worte.</p></blockquote>
<p>Als Ahnen des Dada verstehen sich auch die vier Gründer des österreichischen Kollektivs <a href="http://www.wort-werk.at" target="_blank" class="liexternal">wort-werk</a>, die seit 6 Jahren (also offenbar mit Erfolg) zum Villacher Literaturpreis &#8220;Die Nacht der schlechten Texte&#8221; einladen. Bewerben dürfen sich alle deutschsprachigen Autoren. In der <a href="http://www.wort-werk.at/?Welcome::Ausschreibung_2009" target="_blank" class="liexternal">Ausschreibung</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>Den „schlechtesten&#8221; Text zu verfassen, stellt für die AutorInnen eine ungewöhnliche Herausforderung dar:<br />
Wie schreibt man bewusst „schlechte&#8221;  Texte? und Was ist ein „schlechter&#8221; Text?</p></blockquote>
<p>Leider leider findet sich auf der Website nicht ein einziges Beispiel aus den vergangenen Wettbewerben. Schade, hätte mich jetzt interessiert. Immerhin winken dem Sieger <strong>700 Euro und ein Kurzaufenthalt</strong>. Ach, ich weiß nicht. Eigentlich ist mir die Zeit für schlechte Texte viel zu schade. Deswegen mache ich auch lieber <a href="http://protextbewegung.de" target="_blank" class="liexternal">hier</a> mit. Trotzdem, <a href="http://www.texte-fuer-firmen.de" target="_blank" class="liexternal">Petra</a>, danke für den Link.</p>
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		<title>7 Todsünden beim Bloggen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Todsünden]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch schnell hinterhergeschoben, weil es so gut passt: via dem Webwriting-Magazin stieß ich auf die 7 Todsünden des Bloggens, die Konna auf seiner Gedankendeponie zusammengestellt hat. Das hat mir schon deshalb so gut gefallen, weil ich diese Übertragung der biblischen Todsündenkategorien einfach genial finde.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch schnell hinterhergeschoben, weil es so gut passt: via dem <a href="http://www.webwriting-magazin.de/7-todsuenden-beim-bloggen-wer-kennt-mehr/" target="_blank" class="liexternal">Webwriting-Magazin</a> stieß ich auf die <a href="http://www.gedankendeponie.net/2009/01/17/die-7-todsunden-des-bloggens/" target="_blank" class="liexternal">7 Todsünden des Bloggens</a>, die Konna auf seiner <a href="http://www.gedankendeponie.net/" target="_blank" class="liexternal">Gedankendeponie</a> zusammengestellt hat. Das hat mir schon deshalb so gut gefallen, weil ich diese Übertragung der biblischen Todsündenkategorien einfach genial finde.</p>
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		<title>Bloggen, Rechtschreibung und Authentizität</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 09:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreibarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine bemerkenswerte Diskussion entstand letzte Woche im Webdesign und SEO Blog darüber, inwieweit die gute Lesbarkeit von Blogs und Blogkommentaren, sprich die darin enthaltene Rechtschreibung, Kommasetzung und auch Grammatik, die Gesamtqualität eines Blogs beeinflusst. Nicht unerheblich, will ich meinen &#8230;
Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn man in einer “Eingebung” einen Artikel verfassen muss und dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine bemerkenswerte Diskussion entstand letzte Woche im <a href="http://www.webdesign-frankfurt.eu/blog/verschiedenes/blogs-und-die-rechtschreibung.html" target="_blank" class="liexternal">Webdesign und SEO Blog</a> darüber, inwieweit die gute Lesbarkeit von Blogs und Blogkommentaren, sprich die darin enthaltene Rechtschreibung, Kommasetzung und auch Grammatik, die Gesamtqualität eines Blogs beeinflusst. Nicht unerheblich, will ich meinen &#8230;</p>
<blockquote><p>Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn man in einer “Eingebung” einen Artikel verfassen muss und dies sofort in seinem Blog veröffentlicht. Ich mache dies selbst auch und schreibe meine Gedanken einfach auf, um mich mitzuteilen. Dennoch mache ich mir die Mühe spätestens am nächsten Tag den Artikel auf orthographische oder grammatikalsche Fehler (sic!) zu überprüfen.</p></blockquote>
<p>So ehrenwert (und richtig) der Appell dieses Schreibers an die Bloggergemeinde ist, sich der Mühe zu unterwerfen, die eigenen Postings noch mal durchzulesen – in dem Fall führt er sich selbst ad absurdum, leider. <span id="more-1286"></span>Das wird in den späteren Kommentaren zu diesem Posting auch sehr deutlich; ehrenwert finde ich es einerseits, dass der Autor seinen Eingangsartikel nicht nachgebessert hat und zu der auch an ihm verübten Kritik steht; noch besser wäre vielleicht gewesen, er hätte die eigenen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler nachträglich so verbessert, dass man die Korrekturen nachvollziehen könnte.</p>
<p>Grundsätzlich lege ich natürlich schon von Berufs wegen enorm viel Wert auf korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung, aber bevor jetzt alle zukünftigen Kommentatoren und Kommentatorinnen erschreckt die Köpfe einziehen: Ich kann durchaus damit leben, dass gerade in Blogs, die ja einer relativ schnellen Kommunikation dienen sollen,  natürlich nicht immer alles perfekt geschrieben sein muss und kann. Ein gewisses Mindestmaß ist natürlich obligatorisch. Denn, wie sagt es der oben zitierte Autor ganz richtig: &#8220;sobald Ihr etwas publik macht, ist es draußen!&#8221;</p>
<p>Tatsächlich bekommt man beim Lesen so vieler Beiträge in Foren und Blogs das Gefühl: Genau diese Tatsache, dass nämlich trotz aller Anonymität im Netz etwas von einem selbst &#8220;draußen&#8221;, also in der Öffentlichkeit ist, sobald man etwas schreibt, ist vielen anscheinend überhaupt nicht bewusst. Na ja, das ist ja nur die <strong>äußere Form</strong>, mag  jetzt so mancher einwenden, es kommt doch vielmehr auf den <strong>Inhalt </strong>an. Schon richtig, aber Form und Inhalt sind auch beim Schreiben, wie so häufig im Leben, untrennbar miteinander verbunden.</p>
<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/" target="_blank" class="liexternal">Kerstin Hoffmann</a> hat dazu übrigens einen sehr lesenswerten <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/01/06/schreiben-sie-so-wie-der-mensch-der-sie-sein-mochten/" target="_blank" class="liexternal">Artikel</a> verfasst, der sich nicht mit der richtigen Schreibweise, also der äußeren Form, sondern mit der Eigendarstellung, der Authentizität im Netz beschäftigt. Darin heißt es:</p>
<blockquote><p>Nicht immer &#8211; auch wenn das paradox klingt &#8211; erzeugt das spontan Geschriebene und Unreflektierte die größte Authentizität. Oft ist es aber auch einfach wesentlich entlarvender, als es dem Schreiber selbst klar ist.</p></blockquote>
<p>Klug bemerkt, Frau Hoffmann! Dem habe ich (jedenfalls momentan ;-)) nichts mehr hinzuzufügen.</p>
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		<title>Werde ich auch zur Langweilerin?</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/werde-ich-auch-zur-langweilerin/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 10:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob sich das mit der Bloggerei bei mir so auswirken wird wie bei Kerstin Hoffmann, da bin ich sehr gespannt. Habe diesen Artikel von ihr jedenfalls mit dem allergrößten Vergnügen gelesen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob sich das mit der Bloggerei bei mir so auswirken wird wie bei Kerstin Hoffmann, da bin ich sehr gespannt. Habe <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2008/12/04/das-bloggen-hat-mich-zum-langweiler-gemacht/" target="_blank" class="liexternal">diesen Artikel</a> von ihr jedenfalls mit dem allergrößten Vergnügen gelesen.</p>
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		<title>Wie ich zum Bloggen kam</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/wie-ich-zum-bloggen-kam/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 09:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Textguerilla]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich verhehle es nicht: Noch vor einem Jahr war ich eine ziemliche Anti-Bloggerin. Ich konnte nicht verstehen, was Menschen dazu bewegt, täglich oder fast täglich vermeintlich Wissenwertes von sich, ihrer Arbeit und sogar ihrem Privatleben im Internet zu verbreiten. Eine Art Tagebuch zu führen, öffentlich sichtbar für alle und jeden, das kam mir ungefähr so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verhehle es nicht: Noch vor einem Jahr war ich eine ziemliche Anti-Bloggerin. Ich konnte nicht verstehen, was Menschen dazu bewegt, täglich oder fast täglich vermeintlich Wissenwertes von sich, ihrer Arbeit und sogar ihrem Privatleben im Internet zu verbreiten. Eine Art Tagebuch zu führen, öffentlich sichtbar für alle und jeden, das kam mir ungefähr so vor, als ob brave, biedere Hausfrauen oder noch biederere männliche Staatsbeamten auf einmal auf die Idee kommen, auf einem Marktplatz einen Striptease hinzulegen. Vielleicht ganz witzig, aber eigentlich doch auch ziemlich peinlich – und reichlich überflüssig.</p>
<p>Zugegeben, zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur eine sehr oberflächliche Kenntnis von der deutschen Bloglandschaft. Ich wusste noch nicht, dass man unterscheiden muss zwischen Corporate Blogs, PR Blogs, Hobbyblogs, Fanblogs, Infoblogs usw. Und ich ahnte noch nicht, wie viel Spaß es macht, etwas zu posten und zu gucken, welche Reaktionen es darauf gibt.</p>
<p>Mmmh, ich vermute mal, das hat etwas zu tun mit der Vorstellung: Ich habe etwas geschrieben und es wurde veröffentlicht. Der Traum jedes Autors, egal ob Hobbyschreiber oder Profi: veröffentlicht zu werden. Eine für alle sichtbare Plattform zu finden, auf der man sich mitteilen kann. Und das genau macht das <strong>Wilde Weise Web</strong> mit seinen Blogs möglich. Völlig unabhängig von einem Verlag, einer Druckerei, kostengünstig, zeitlich ungebunden, sofort umsetzbar und nicht zwangsläufig profitorientiert. Ich bin sicher, Johannes Gutenberg sitzt im Buchdruckerhimmel und schaut sich mit Staunen, Vergnügen und sicher öfters auch mit Schaudern an, was die Menschen heutzutage so alles mit den ihnen zur Verfügung stehenden Buchstaben treiben.</p>
<p>Na ja, was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass mich erst die <a href="http://textguerilla.de" target="_blank" class="liexternal">Textguerilla</a> zum Bloggen gebracht hat. In der Überzeugung, dafür kämpfen zu wollen, dass der Wert guter Texte mehr Anerkennung erfahren muss, war ich bei diesem Blog von Anfang an dabei. Und schwupps, war der Blogbazillus (<strong>das </strong>Blog, <strong>der </strong>Bazillus) auf mich übergesprungen. Das habt ihr nun davon, :-).</p>
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