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	<title>wort-gestalten.de – Elke Hesse – Text, Werbelektorat, Übersetzung – München &#187; Sprachbetrachtung</title>
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	<description>Die Textwerkstatt von Elke Hesse</description>
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		<title>Wenn Kameruner nach Berlin kommen &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; heißen sie einfach Pfannkuchen. Warum das so ist? Nein, nein, das hat nichts mit der derzeitigen Fußball-WM zu tun, bei der das Team Kameruns ja vorzeitig ausgeschieden ist. Und auch nichts mit dem Gerücht, dass unser Loddar, also Lothar Matthäus, bei den &#8220;Unzähmbaren Löwen&#8221;, so nennen sich die afrikanischen Spieler selbst, grad als Nationaltrainer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; heißen sie einfach Pfannkuchen. Warum das so ist? Nein, nein, das hat nichts mit der derzeitigen Fußball-WM zu tun, bei der das Team Kameruns ja vorzeitig ausgeschieden ist. Und auch nichts mit dem Gerücht, dass unser Loddar, also Lothar Matthäus, bei den &#8220;Unzähmbaren Löwen&#8221;, so nennen sich die afrikanischen Spieler selbst, grad als Nationaltrainer im Gespräch ist.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2885" title="Duden2011" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/Duden2011.jpg" alt="" width="237" height="294" />Was <strong>Kameruner </strong>mit Krapfen, Berlinern, Mutzen und Pfannkuchen verbindet, kann man im neuen Duden-Kalender 2011 nachlesen:  <a href="http://www.amazon.de/Duden-Auf-Deutsch-2011-Rechtschreibung/dp/3840000009/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1278063523&amp;sr=1-4" target="_blank" class="liexternal">Auf  gut Deutsch! Rechtschreibung, Grammatik und Wortwahl einfach erklärt,</a> den ich gemeinsam mit meiner Kollegin<a href="http://www.ib-klartext.de/" target="_blank" class="liexternal"> Ines Balcik</a> geschrieben habe. Darin sind wir auch der Frage nachgegangen, ob der <strong>Meerrettich </strong>etwas mit Meer zu tun hat, was eigentlich <strong>Großkopferte </strong>sind und was einem in Schweden auf den Tisch gestellt wird, wenn man ein Glas <strong>Öl </strong>bestellt.</p>
<p>Außerdem gibt es zahlreiche kleine Übungseinheiten zu Fragen der Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.</p>
<p>Dass Ines und ich als Autorinnen zwar im Kalenderimpressum selbst stehen, aber sowohl bei Amazon als auch bei der Verlagswebsite selbst nicht genannt wurden, haben wir bereits angemahnt. Mühsam ist der Kampf auf schreiberische Anerkennung. Dabei sind die Texte für so einen Abreißkalender für die Marke Duden mindestens so anspruchsvoll wie für ein &#8220;normales&#8221; Buch.</p>
<p>So ein Kalender hat immerhin so um die 312 Abreißblätter, die vorne und hinten bedruckt sein wollen. Und die Texte sollen nicht nur sprachlich 150-prozentig korrekt sein, sondern auch noch feingeistig, amüsant und lehrreich. Dass uns das diesmal wieder gelungen ist, können wir nur hoffen &#8230; und sitzen weiterhin schwitzend an unseren Beiträgen für den Kalender 2012.</p>
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		<title>Herrliche Sprachrätseleien</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 21:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bereite jeden Monat ein Thema für meinen Leserattenclub vor, bei dem ich mich mit 7- bis 10-jährigen Grundschulkinder in der örtlichen Bücherei treffe und wir gemeinsam Geschichten lesen, spielen, rätseln, basteln, malen, CDs anhören oder auch mal Ausflüge machen. Unser nächstes Treffen ist den Maars gewidmet, dem berühmten und kongenialen Paul Maar (das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2863" title="Buchstaben_by_Dieter-Schütz_pixelio.de" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/Buchstaben_by_Dieter-Schütz_pixelio.de_.jpg" alt="" width="300" height="225" />Ich bereite jeden Monat ein Thema für meinen Leserattenclub vor, bei dem ich mich mit 7- bis 10-jährigen Grundschulkinder in der örtlichen Bücherei treffe und wir gemeinsam Geschichten lesen, spielen, rätseln, basteln, malen, CDs anhören oder auch mal Ausflüge machen. Unser nächstes Treffen ist den Maars gewidmet, dem berühmten und kongenialen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Maar" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Paul Maar</a> (das ist der, der unter anderem das <a href="http://www.wunschpunkte.de/" target="_blank" class="liexternal">Sams</a> erfunden hat) und seine etwas weniger berühmte Tochter Anne Maar, die aber ebenfalls Schriftstellerin und Drehbuchautorin und Theaterleiterin (<a href="http://www.anne-maar.de" target="_blank" class="liexternal">www.anne-maar.de</a>) geworden ist.</p>
<p>Die beiden haben zusammen das wirklich sehr empfehlenswerte Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Affen-Giraffen-Geschichten-R%C3%A4tsel-Bilder/dp/3789142824" target="_blank" class="liexternal">Mehr Affen als Giraffen</a>&#8221; geschrieben, das im Oetinger Verlag erschienen ist, und das neben Geschichten von Vater und Tochter auch Rätsel und Bilder, z. B. köstliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drudel" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Drudels</a> enthält. Eine Art von Sprachspielerei hat mich besonders begeistert, nämlich Sätze zu erfinden, in denen alle Buchstaben des Alphabets vorkommen bis auf einen einzigen. Und den gilt es zu finden.</p>
<p>Beispiel gefällig?</p>
<p><strong>Liebe Tante Helga, stell dir vor, was Xaver gemacht hat: Er jagte auf Sylt die Quallen durch lautes Klopfen aus dem Wasser!</strong></p>
<p>Na, fehlenden Buchstaben gefunden?</p>
<p>Oder hier:</p>
<p><strong>»</strong><strong>So ein ekliger Quatsch«, seufzt Yvonne und pult Xaver den braunen Regenwurm aus der Nase.</strong></p>
<p>Die beiden Beispiele sind dem Buch entnommen. Und hier ein Satz, den ich selbst kreiert habe (macht echt Spaß):<span id="more-2856"></span></p>
<p><strong>Wenn Frau Meyer jeden Quatsch mitmachen würde, wären viele Polizisten bestimmt x-mal ziemlich genervt.</strong></p>
<p>Superlustig finde ich auch, wieder dem Buch entnommen:</p>
<p><strong>Die Qualle lässt sich nicht gern von der verrückten Schlange hynotisieren, weil die zunehmend Murx macht und dabei jedes Mal selbst einschläft.</strong></p>
<p><strong>Zwölf scheue junge Hasen rasten quer durch Zypern, verfolgt von halb nackten Monstern und alten Hexen.</strong></p>
<p>Wer die richtigen Lösungen weiß, darf sie mir schreiben. Und zum Schluss noch ein weiteres Rätsel. Was verbirgt sich in folgenden Begriffen:</p>
<p>Eiswaffel / Ehering / Stemmeisen / Tariflohn / Amadeus / Schwalbe / Schlammfisch?</p>
<p>Viel Spaß beim Rätseln! :-)</p>
<p><em>Foto: Dieter Schütz, <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank" class="liexternal">pixelio.de</a></em></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Einfach stimmlos ausatmen!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der isländische Vulkan mit dem (fast) unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull macht uns ja ganz schön zu schaffen. Jetzt habe ich aber dank dem Belles Lettres Webmagazin für Dichter und Denker 1. gelernt, dass so gar nicht der Vulkan, sondern der Gletscher heißt, unter dem sich dieser Vulkan verbirgt, und dass 2. dieses Wort in drei Bestandteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der isländische Vulkan mit dem (fast) unaussprechlichen Namen <strong>Eyjafjallajökull </strong>macht uns ja ganz schön zu schaffen. Jetzt habe ich aber dank dem <a href="http://www.belleslettres.eu/" target="_blank" class="liexternal">Belles Lettres Webmagazin für Dichter und Denker</a> 1. gelernt, dass so gar nicht der Vulkan, sondern der Gletscher heißt, unter dem sich dieser Vulkan verbirgt, und dass 2. dieses Wort in drei Bestandteile zerlegt werden kann, die bedeuten <strong>Inselbergegletscher</strong>.</p>
<p>Und noch spannender finde ich, wie im Sprachmagazin <a href="http://www.belleslettres.eu/artikel/eyjafjallajokull-aussprache.php" target="_blank" class="liexternal">die richtige Aussprache</a> dieses Zungenbrechers erklärt und auch vorgeführt wird:</p>
<blockquote><p>Die grobe Aussprache lautet <q>ääj-ja-fjatt-la-jöch-küt-ll</q>, wobei  das letzte ll ein stimm­loses Aus­atmen ist. Das <q>ch</q> in <q>jöch</q> ist ein deutlich hörbarer Hauchlaut.</p></blockquote>
<p>Herrlich, hier auch zum Direkt-Reinhören: <a href="http://www.belleslettres.eu/video/eyjafjallajokull-aussprachetraining.mp3" target="_blank" class="liexternal">eyjafjallajokull-aussprachetraining.mp3</a></p>
<p>Heißen, aber aschefreien Dank an <a href="http://www.belleslettres.eu/" target="_blank" class="liexternal">Belles Lettres</a>! :-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lesen als sträfliche Belohnung</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 12:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kafka]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche in der SZ einen anrührenden Artikel gelesen über einen kreativen Jugendrichter in Fulda, der die Jugendlichen zu einer ganz besonderen Strafe verdonnert: Sie bekommen drei bis sechs Wochen Zeit, um einen Roman zu lesen. Dazu müssen sie einen Aufsatz schreiben und Fragen beantworten. Es gibt eine Liste mit 14 Titeln, je nach Täterprofil,  Liste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche in der SZ einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/567/508709/text/" target="_blank" class="liexternal">anrührenden Artikel</a> gelesen über einen kreativen Jugendrichter in Fulda, der die Jugendlichen zu einer ganz besonderen Strafe verdonnert: Sie bekommen drei bis sechs Wochen Zeit, um einen Roman zu lesen. Dazu müssen sie einen Aufsatz schreiben und Fragen beantworten. Es gibt eine Liste mit 14 Titeln, je nach Täterprofil,  <a href="http://tiny.cc/kxryx" target="_blank" class="liexternal">Liste</a> hier nachzulesen.</p>
<p>Wer in Schule und Familie Probleme hat und selbst gewalttätig geworden ist, muss z. B. &#8220;Evil&#8221; von Jan Guillou lesen. Darin geht es um heftige Gewalthandlungen in einem Internat. Beschrieben werden die Angriffe, aber auch, was sie bei den Opfern auslösen. Andere Titel handeln von Mobbing, von sexueller Gewalt, von Drogen, Alkohol, Integrationsproblemen.</p>
<p>Wichtig ist natürlich, dass Sozialpädagogen über die Bücher mit den Jugendlichen sprechen. Nach Auskunft einer Betreuerin hat sich das Projekt bei 15 Jugendlichen, die zum Lesen verurteilt wurden, bereits gelohnt. Die Jugendlichen finden sich in den Büchern wieder, denken über sich und ihr Leben nach. Als ich den SZ-Artikel las, musste ich spontan an das berühmte Kafka-Zitat denken:<span style="color: #ff0000;"> <span style="color: #c10000;">Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.</span></span></p>
<p>Und weil ich danach recherchiert habe, kann ich es jetzt auch in einem größeren Zusammenhang zitieren und ich finde, jeder Satz darin ist es wert, gelesen zu werden. Kafka schrieb 1904 an seinen Freund Oskar Pollak:</p>
<blockquote><p>Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.</p></blockquote>
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		<title>Apropos Apostrophe und Apostel</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/apropos-apostrophe-und-apostel/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Duden]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine geschätzte Kollegin und Mitautorin beim Dudenkalender 2011 Ines Balcik hat in ihrem Sprachblog eine sehr hübsche Handlungsanweisung für
Apostrophe ohne Katastrophe 
veröffentlicht, die ich wärmstens empfehlen kann. Ines, du bist keineswegs künstlerisch völlig unbegabt, ich finde, dieser kleine Leitfaden ist nicht nur fachlich, sondern auch optisch äußerst gelungen! :-)
Übrigens: Für alle, die sich nicht merken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine geschätzte Kollegin und <a href="http://wort-gestalten.de/text-konzept/kalender/" class="liinternal">Mitautorin beim Dudenkalender 2011</a> Ines Balcik hat in ihrem <a href="http://sprachblog.ib-klartext.de/lektorat.php/text/notizen/leitfaden-apostroph/#When:09:40:01Z" target="_blank" class="liexternal">Sprachblog</a> eine sehr hübsche Handlungsanweisung für</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.balcik.de/images/uploads/Apostroph.pdf" target="_blank" class="lipdf">Apostrophe ohne Katastrophe </a></p>
<p>veröffentlicht, die ich wärmstens empfehlen kann. Ines, du bist keineswegs künstlerisch völlig unbegabt, ich finde, dieser kleine Leitfaden ist nicht nur fachlich, sondern auch optisch äußerst gelungen! :-)</p>
<p>Übrigens: Für alle, die sich nicht merken können, ob es <strong>das </strong>oder <strong>der </strong>Apostroph heißt:</p>
<p>Das Wort Apostroph (Auslassungszeichen) kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt »abfallend«. Und sozusagen »abgefallen« sind in einem Wort ein oder mehrere Buchstaben, wenn ein Auslassungszeichen gesetzt wird.</p>
<p>Wer bisher immer geglaubt hat, es heiße <strong>das </strong>Apostroph, soll sich in Zukunft vorstellen, es handele sich dabei um eine Art <strong>männlichen Apostel</strong>, der eine Auslassung predigt.</p>
<p><strong>D</strong><strong>ie Apostrophe</strong> <strong></strong> gibt es allerdings auch, sie bedeutet »feierliche Anrede«.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Happy birthday, Schiller!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geflügelte Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschätze]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Friedrich Schiller wurde heute vor 250 Jahren geboren. Ich weiß nicht, ob es noch viele Menschen gibt, die freiwillig seine Dramen und Balladen lesen, aber was ich ganz sicher weiß, ist, dass viele Menschen sehr oft Schiller zitieren, ohne sich darüber bewusst zu sein. Es gibt wahrscheinlich kaum einen Dichter, von dem ähnlich viele geflügelte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Friedrich Schiller wurde heute vor 250 Jahren geboren. Ich weiß nicht, ob es noch viele Menschen gibt, die freiwillig seine Dramen und Balladen lesen, aber was ich ganz sicher weiß, ist, dass viele Menschen sehr oft Schiller zitieren, ohne sich darüber bewusst zu sein. Es gibt wahrscheinlich kaum einen Dichter, von dem ähnlich viele geflügelte Worte in den sprichwörtlichen Gebrauch geraten sind. Hier einige Kostproben (man beachte auch das Werkstatt-Zitat der Woche):</p>
<p>Früh übt sich, was ein Meister werden will.</p>
<p>Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.</p>
<p>Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,<br />
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2474" title="Friedrich-Schiller" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/11/Friedrich-Schiller.jpg" alt="Friedrich-Schiller" width="250" height="250" />Drum prüfe, wer sich ewig bindet &#8230;</p>
<p>Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.</p>
<p>Was ist der langen Rede kurzer Sinn?</p>
<p>Das Maß ist voll.</p>
<p>Von der Stirne heiß<br />
rinnen muss der Schweiß.</p>
<p>Es ist noch nicht aller Tage Abend.</p>
<p>Seid umschlungen, Millionen.</p>
<p>Donner und Doria.</p>
<p>Drinnen waltet die züchtige Hausfrau.</p>
<p>Wie kommt mir solcher Glanz in meine Hütte?</p>
<p>Hinter dem U kommt gleich das Weh, das ist die Ordnung im ABC.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Frauen vor – aber bitte ohne sprachliches Eigentor</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/frauen-vor-%e2%80%93-aber-bitte-ohne-sprachliches-eigentor/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[(D)englisch]]></category>
		<category><![CDATA[kommunizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachqualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute am frühen Abend ist Fußball angesagt. (Bei mir im Kleinen: Unser Jüngster bestreitet ein wichtiges Nachholspiel, zu dem Mama und Bruder ihn als treue Fans begleiten dürfen.) In der ARD im Großen: Um 18 Uhr spielt die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft gegen die USA. Das Ganze gilt als Testspiel für die kommende WM 2011 in Deutschland.
Dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute am frühen Abend ist Fußball angesagt. (Bei mir im Kleinen: Unser Jüngster bestreitet ein wichtiges Nachholspiel, zu dem Mama und Bruder ihn als treue Fans begleiten dürfen.) In der ARD im Großen: Um 18 Uhr spielt die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft gegen die USA. Das Ganze gilt als Testspiel für die kommende WM 2011 in Deutschland.</p>
<p>Dass Frauen ganz schwer im Kommen sind, ist ja grad ganz unschwer zu erkennen: Da wird eine Frau erneut (!) zur Bundeskanzlerin vereidigt, da wird eine Bischöfin als erste Frau (und dazu noch geschiedene !) Chefin der Evangelischen Kirche Deutschland (da bin ich als Katholikin schon ein wenig neidisch), und dass es die Frauen inzwischen sogar in die Männerbastion Fußball geschafft haben, beweist die Tatsache,  dass &#8220;wir&#8221; bei der nächsten Fußball-WM in der Heimat ja immerhin den Titel verteidigen dürfen.</p>
<p>Umso schlimmer, dass sich die Verantwortlichen beim DFB einen wirklich grässlichen Slogan für diese &#8220;weibliche WM&#8221; ausgedacht haben:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.dfb.de/index.php?id=500014&amp;tx_dfbnews_pi1[showUid]=17956&amp;tx_dfbnews_pi4[cat]=167" target="_blank" class="liexternal">20ELF VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE!</a></p></blockquote>
<p>Genau so, in Großbuchstaben und mit Ausrufezeichen.</p>
<p>Geht&#8217;s noch, Leute? Glaubt ihr echt, <span id="more-2291"></span>dass die Durchschnittsbürger in Deutschland – die, wie <a href="http://www.endmark.de/aktuell/meldungen/showSingle/49/" target="_blank" class="liexternal">neulich erst wieder festgestellt wurde</a>, den englischsprachigen Claim eines deutschen Elektronikherstellers lieber mit &#8220;Sinn &amp; Einfalt&#8221; statt mit &#8220;sinnvoll und einfach&#8221; übersetzen oder den Youtube-Slogan &#8220;Broadcast yourself&#8221; mit &#8220;Mache deinen Brotkasten selbst&#8221; – erkennen, dass es sich hier um ein Wortspiel handelt, welches sich zum einen auf die<strong> Jahreszahl 2011 </strong>bezieht und zum anderen auf die <strong>Anzahl der Spielerinnen</strong> einer Mannschaft?</p>
<p>Und was haben eigentlich Elfen beim Fußball zu suchen? Spielen die jetzt mit High Heels und zeigen ihre schönen Beine? Ach nee, dann müsste es ja heißen, von <strong>ihrer </strong>schönsten Seite. Wieso eigentlich <strong>seiner</strong>? Herrje, und warum wird ausgerechnet beim Fußball in Verbindung mit Frauen schon wieder von Schönheit geredet? Fehlt nur noch, dass Dr. Theo Zwanziger Heidi Klum als Bikini-Botschafterin für den deutschen Frauenfußball heranholt &#8230; Moment mal, Zwanziger? Ja, der DFB-Präsident heißt wirklich so ;-)</p>
<p>Meine Vermutung ist ja, dass sich ein Engländer diesen Slogan ausgedacht hat, der sich für irgendetwas beim DFB rächen wollte, und Zwanziger hats nicht gemerkt, sondern sich irgendwie geschmeichelt gefühlt, dass ein Teil seines Namens im Slogan auftaucht. Zumindest ist beim englischen &#8220;The beautiful side of 20eleven&#8221;  eine Verwechslung mit Elfen ausgeschlossen und für die Engländer ist es auch ganz normal, dass sie &#8220;zwanzigelf&#8221; statt &#8220;zweitausendelf&#8221; sagen.</p>
<p>Ach, ihr DFB-Frauen, wieso habt ihr euch gegen diesen Slogan nicht gewehrt und einfach euer Bewerbungsmotto zur WM stehen gelassen? &#8220;<a href="http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Standardartikel/DE/Themen/PolitikGesellschaft/ohneMarginalspalte/Frauen_FussballWM.html?nn=102974" target="_blank" class="liexternal">Wiedersehen bei Freunden – welcome back</a>&#8221; wäre vollkommen in Ordnung gewesen und ihr hättet damit auch noch geschickt eine Brücke zum Slogan der Männer-WM 2006 &#8220;Die Welt zu Gast bei Freunden&#8221; geschlagen. Aber so? Ein dickes Eigentor! Hoffentlich das letzte!</p>
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		<title>Spring forward and fall back!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 15:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Eselsbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Nacht darf ich eine Stunde länger schlafen.  Denn wie wir ja alle wissen, wird in der kommenden Nacht auf Winterzeit umgestellt, also die Uhr um eine Stunde zurückgedreht. Jahrelang verfiel ich regelmäßig im Frühjahr und im Herbst in tiefsinniges Grübeln, ob ich denn nun die Uhr vor- oder zurückstellen muss, ich konnte (oder wollte?) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2408" title="Springendes_Kind_by_M.-Offergeld_pixelio.de" src="http://wort-gestalten.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Springendes_Kind_by_M.-Offergeld_pixelio.de.jpg" alt="Springendes_Kind_by_M.-Offergeld_pixelio.de" width="200" height="286" />Heute Nacht darf ich eine Stunde länger schlafen.  Denn wie wir ja alle wissen, wird in der kommenden Nacht auf Winterzeit umgestellt, also die Uhr um eine Stunde <strong>zurück</strong>gedreht. Jahrelang verfiel ich regelmäßig im Frühjahr und im Herbst in tiefsinniges Grübeln, ob ich denn nun die Uhr vor- oder zurückstellen muss, ich konnte (oder wollte?) es mir einfach nicht merken. Gnädigerweise machen sie (wer hat das eigentlich erfunden?) die Zeitumstellung ja immer am Wochenende, sodass Lieschen Müller nicht allzuviel passieren kann, wenn sie sich vertut.</p>
<p>Dennoch war es mir vor vielen Jahren einmal recht peinlich, als ich es in einer Märzennacht genau verkehrtrum machte, die Uhr beim Schlafengehen also gutgelaunt um eine Stunde zurückstellte  (erschien meinem Schlafbedürfnis auch völlig logisch)  und dann am Sonntag zum Frühstück bei Freunden natürlich nicht zum verabredeten Zeitpunkt auftauchte.  Als daraufhin ein besorgter Anruf kam, wo ich denn bliebe, und behauptet wurde, es sei angeblich schon 10 Uhr, bestritt ich das vehement und behauptete, nein, nein, es sei erst 8 Uhr. Nur unter gutem Zureden schaltete ich dann das Radio ein, um mich davon zu überzeugen, dass der Morgen tatsächlich bereits weiter fortgeschritten war &#8230;</p>
<p>Wer nun glaubt, damit sei ich endgültig geheilt gewesen, irrt. Irgendetwas in mir möchte eigentlich immer nachts die Uhr um eine Stunde zurückstellen, völlig wurscht, ob das im Frühling, im Sommer, im Herbst oder im Winter ist. Und auch die Frühstückspanne lehrte mich keine Sicherheit darüber, wie sich das genau verhält mit der Sommer- und der Winterzeit. Bis vor einem Jahr. Genauer gesagt vor anderthalb Jahren. Denn da erhielt ich von meiner geschätzten Kollegin <a href="http://copygold.de/" target="_blank" class="liexternal">Katja</a> eine wunderbare <a href="http://berlinessa.squarespace.com/berlinessa-in-new-york/2008/3/7/eselsbrucken-fur-die-zeitumstellung.html" target="_blank" class="liexternal">amerikanische Eselsbrücke</a>, die mich fortan über alle Zweifel erhaben sein lässt. Katja, &#8220;deine&#8221; Eselsbrücke hat nicht nur mich kuriert, sondern übrigens auch Eingang in den nächsten <a href="http://wort-gestalten.de/text-konzept/kalender/duden_2010-2/" class="liinternal">Dudenkalender 2010</a> gefunden, :-).</p>
<p><em>(Foto: M. Offergeld, <a href="http://pixelio.de" target="_blank" class="liexternal">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>Wenn die Haare über dem Kopf zusammenschlagen &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 21:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geflügelte Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Sprichwörter]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; kann es sich nur um die unfreiwillig falsche Wiedergabe eines bekannten Sprichworts handeln. So geschehen jüngst in einem Radiointerview mit einem Polizisten, der zu den Sicherheitsmaßnahmen beim Münchner Oktoberfest befragt wurde und eigentlich sagen wollte, dass die Polizei aufgrund der Gerüchte, die auf der Wiesn kursierten, &#8220;die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen&#8221; habe. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; kann es sich nur um die unfreiwillig falsche Wiedergabe eines bekannten Sprichworts handeln. So geschehen jüngst in einem Radiointerview mit einem Polizisten, der zu den Sicherheitsmaßnahmen beim Münchner Oktoberfest befragt wurde und eigentlich sagen wollte, dass die Polizei aufgrund der Gerüchte, die auf der Wiesn kursierten, &#8220;die <strong>Hände </strong>über dem Kopf zusammengeschlagen&#8221; habe. Aber im oder besser am Hinterkopf des Interviewten war wohl was verankert mit &#8220;uns standen die <strong>Haare zu Berge</strong>&#8221; und so kam dann heraus, dass die Ordnungshüter &#8220;die <strong>Haare </strong>über dem Kopf zusammengeschlagen&#8221; haben.</p>
<p>Ich hab sehr lachen müssen und mich hat das Ganze an eine frühere Kollegin erinnert, die Sprichwörter liebte und sie gern zitierte, nur leider meistens falsch oder verdreht. Sie sagte gern so altkluge Dinge wie &#8220;Besser spät als zu früh&#8221; oder &#8220;Viele Breie verderben den Koch&#8221; oder &#8220;Alles Schlechte kommt von unten&#8221;. Sehr amüsiert haben wir uns auch, als sie einmal im Brustton der Überzeugung kundtat: &#8220;Wer anderen eine Grube gräbt, sollte nicht mit Steinen werfen.&#8221;</p>
<p>Ja ja, lacht ihr nur, aber jeder kehre auf seinem eigenen Hof und was ich nicht weiß, ist das halbe Leben. Oder war da was mit Tür und Ordnung? Oje, das wird mir jetzt zu heiß hier, Mutter ist die Vorsicht der Porzellankiste und Reden ist Schweigen, Silber ist Gold.</p>
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		<title>Klappern gehört zum Handwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 19:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geflügelte Worte]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbetrachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Klappe]]></category>
		<category><![CDATA[Redensart]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gehöre eigentlich nicht zu den Menschen, die eine große Klappe haben oder öfter die Klappe aufreißen. Nein, ich kann auch ganz gut meine Klappe halten. Manchmal, das gebe ich zu, fällt bei mir ob mancher Unverschämtheiten die Klappe runter, aber ich geb wirklich nur ganz selten jemandem was auf die Klappe (mein Mann liest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehöre eigentlich nicht zu den Menschen, die eine große Klappe haben oder öfter die Klappe aufreißen. Nein, ich kann auch ganz gut meine Klappe halten. Manchmal, das gebe ich zu, fällt bei mir ob mancher Unverschämtheiten die Klappe runter, aber ich geb wirklich nur ganz selten jemandem was auf die Klappe (mein Mann liest hier hoffentlich nicht mit ;-)). Klar, manchmal hab ich einen Klaps, und bestell mir zum Beispiel im Internet hochhackige Schuhe, von denen ich beim ersten Anprobieren weiß, dass ich niemals auch nur eine Stunde darin werde laufen können &#8230; Aber wenn alles klappt wie am Schnürchen, so wie das zur Zeit bei mir beruflich der Fall ist, dann, habe ich gelernt, gehört Klappern unbedingt zum Handwerk.</p>
<p>Denn genau das haben die Handwerker im Mittelalter früher auf den Märkten gemacht. Mit einer Klapper aus Holz und viel Lärm priesen sie ihre Waren an, machten lautstark auf sich aufmerksam. Selbstdarstellung nennt man das heute, Eigenwerbung. So, und wenn ich jetzt sage, dass ich mich zur Zeit über viel Kundenlob und Folgeaufträge freue und euch gleichzeitig die Redensart erkläre, schlage ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe &#8230; Klappt doch!</p>
<p>Klappe zu, Affe tot!</p>
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