Mark Twain für Wörterseeschwimmer

19. Mai 2010 | Thema: Lesetipp, Ohne Kommentar

„Wenn der literarisch gebildete Deutsche sich in einen Satz stürzt, sieht man nichts mehr von ihm, bis er auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans mit dem Verb zwischen den Zähnen wieder auftaucht.“

Aus dem Buch “Mark Twain für Boshafte” , herausgegeben von Günter Stolzenberger, Insel Taschenbuch.

(Foto: Maria Lanznaster, pixelio.de)



2 Kommentare zu Mark Twain für Wörterseeschwimmer

  1. olga

    Eien sehr treffende Beschreibung :0)))

  2. Heike

    Das gilt übrigens auch für schwurbelig-sprechende Vortragende. Ich hörte mal einen Vortrag, bei dem der – ansonsten sehr laut und deutlich artikulierende Redner – am Ende des Satzes stets leiser wurde. Ich verstand also nie das letzte Wort, meist also das Verb, das dem Ganzen erst den Sinn verlieh. Da wurde mir klar, wie recht Mark Twain hat :-)

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