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	<title>Kommentare zu: Unbedingt zum Lesen empfohlen!</title>
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	<description>Die Textwerkstatt von Elke Hesse</description>
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		<title>Von: be&#124;es&#124;ha</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/unbedingt-zum-lesen-empfohlen/#comment-196</link>
		<dc:creator>be&#124;es&#124;ha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 17:20:27 +0000</pubDate>
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		<description>Zur Zukunft der Zeitungen kann ich dir auch diesen Essay von Clay Shirky empfehlen: http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/
Ich habe kürzlich darüber gebloggt ( http://auslassungspunkte.wordpress.com/2009/04/28/die-zukunft-der-zeitungen/ ), weil aktuell auch ein Interview mit dem Zeitungsgestalter Javier Errea erschienen war, der durchaus eine Zukunft für die Zeitungen sieht. Was mich beruhigt hat, war die identische Aussage beider, dass weiterhin Wert auf qualitativ hochwertigen Journalismus gelegt werden muss. Welche Verbreitungswege dieser Qualitätsjournalismus suchen und finden wird, das werden werden wir dann erst in ein paar Jahren wissen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zukunft der Zeitungen kann ich dir auch diesen Essay von Clay Shirky empfehlen: <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/</a><br />
Ich habe kürzlich darüber gebloggt ( <a href="http://auslassungspunkte.wordpress.com/2009/04/28/die-zukunft-der-zeitungen/" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">http://auslassungspunkte.wordpress.com/2009/04/28/die-zukunft-der-zeitungen/</a> ), weil aktuell auch ein Interview mit dem Zeitungsgestalter Javier Errea erschienen war, der durchaus eine Zukunft für die Zeitungen sieht. Was mich beruhigt hat, war die identische Aussage beider, dass weiterhin Wert auf qualitativ hochwertigen Journalismus gelegt werden muss. Welche Verbreitungswege dieser Qualitätsjournalismus suchen und finden wird, das werden werden wir dann erst in ein paar Jahren wissen &#8230;</p>
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		<title>Von: Elke Hesse</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/unbedingt-zum-lesen-empfohlen/#comment-195</link>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 07:33:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wort-gestalten.de/?p=1996#comment-195</guid>
		<description>Ich fürchte, darüber kann man wirklich tagelang diskutieren ... Ich bin, glaube ich, einfach &quot;altmodisch&quot; und hänge am bedruckten Papier. Wie sagt man so schön: Papier ist geduldig. Das Internet ist nicht geduldig. Gar nicht. Es duldet auch keine geduldige Leser. Und es verändert unsere Lesegewohnheiten und unsere Denkstrukturen. Dazu gibt es ja bereits zahlreiche Studien und Bücher. Das macht mir, ganz ehrlich, Angst.

Erst neulich im Urlaub hab ich bei mir selbst erschrocken festgestellt, dass ich mich nicht mehr wie früher gut auf ein Buch konzentrieren kann. Dass ich beim Lesen keine Geduld mehr habe. Dass ich mich wohl an das häppchenhafte schnelle Lesen und Hin- und Herklicken so gewöhnt habe, dass mich das erforderliche konzentrierte Lesen eines 200-Seiten-Buches unruhig macht, so nach dem Motto: Ich muss doch noch mal rechts oder links schauen, was da noch so läuft.

Das hat mir ganz schön zu denken gegeben ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fürchte, darüber kann man wirklich tagelang diskutieren &#8230; Ich bin, glaube ich, einfach &#8220;altmodisch&#8221; und hänge am bedruckten Papier. Wie sagt man so schön: Papier ist geduldig. Das Internet ist nicht geduldig. Gar nicht. Es duldet auch keine geduldige Leser. Und es verändert unsere Lesegewohnheiten und unsere Denkstrukturen. Dazu gibt es ja bereits zahlreiche Studien und Bücher. Das macht mir, ganz ehrlich, Angst.</p>
<p>Erst neulich im Urlaub hab ich bei mir selbst erschrocken festgestellt, dass ich mich nicht mehr wie früher gut auf ein Buch konzentrieren kann. Dass ich beim Lesen keine Geduld mehr habe. Dass ich mich wohl an das häppchenhafte schnelle Lesen und Hin- und Herklicken so gewöhnt habe, dass mich das erforderliche konzentrierte Lesen eines 200-Seiten-Buches unruhig macht, so nach dem Motto: Ich muss doch noch mal rechts oder links schauen, was da noch so läuft.</p>
<p>Das hat mir ganz schön zu denken gegeben &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/unbedingt-zum-lesen-empfohlen/#comment-194</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 19:22:41 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, aber wenn die gedruckte Zeitung erstmal kein Massenmedium mehr ist und in kleineren Auflagen erscheint, dann muss sie teurer verkauft werden, damit für die Hersteller noch was rausspringt. Das ist nicht die Abkehr von der Demokratie - das ist nur Marktwirtschaft. ;-)

(Ich kenne Schumachers Ausführungen nicht und weiß deshalb nicht, wie er die Umwandlung zum Luxusgut erklärt. Ich denke ganz einfach  pragmatisch: Raritäten kosten halt.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, aber wenn die gedruckte Zeitung erstmal kein Massenmedium mehr ist und in kleineren Auflagen erscheint, dann muss sie teurer verkauft werden, damit für die Hersteller noch was rausspringt. Das ist nicht die Abkehr von der Demokratie &#8211; das ist nur Marktwirtschaft. ;-)</p>
<p>(Ich kenne Schumachers Ausführungen nicht und weiß deshalb nicht, wie er die Umwandlung zum Luxusgut erklärt. Ich denke ganz einfach  pragmatisch: Raritäten kosten halt.)</p>
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		<title>Von: Elke Hesse</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/unbedingt-zum-lesen-empfohlen/#comment-192</link>
		<dc:creator>Elke Hesse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 16:05:19 +0000</pubDate>
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		<description>Julia, ich hab ja auch nicht gesagt, dass das Internet undemokratisch wäre. Im Gegenteil, ich stimme dir in allen Punkten vollkommen zu. Und ich will auch gar nichts künstlich am Leben erhalten und eben deshalb fand ich das, was Schumacher bzw. angeblich ein großer deutscher Verlag herausgefunden haben will, ein bisschen gruselig: Papier als Hochglanzmagazin und nur noch als High-End-Medium für die Oberklasse: Das kommt mir furchtbar künstlich (und grässlich undemokratisch) vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Julia, ich hab ja auch nicht gesagt, dass das Internet undemokratisch wäre. Im Gegenteil, ich stimme dir in allen Punkten vollkommen zu. Und ich will auch gar nichts künstlich am Leben erhalten und eben deshalb fand ich das, was Schumacher bzw. angeblich ein großer deutscher Verlag herausgefunden haben will, ein bisschen gruselig: Papier als Hochglanzmagazin und nur noch als High-End-Medium für die Oberklasse: Das kommt mir furchtbar künstlich (und grässlich undemokratisch) vor.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://wort-gestalten.de/unbedingt-zum-lesen-empfohlen/#comment-191</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:54:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann Hajo Schumachers These nachvollziehen: Ich finde das Internet nämlich inzwischen weit demokratischer als Zeitungen. Jeder kann Autor werden, jeder kann kritisieren, kommentieren und applaudieren. Vergleiche der Blickwinkel verschiedener Berichterstattungen ermöglichen ein, zwei Mausklicks - was könnte demokratischer sein?

In unseren Breitengraden gibt es ja kaum noch jemanden ohne Zugang zum Computer. Davon abgesehen ist ein Zeitungsabo nicht viel billiger als die gängigen monatlichen DSL-Tarife. Das Internet ist ein Volksmedium - die Zeitung bald überholt. Ich lese übrigens auch schon lange nur noch das regionale Käseblatt, denn überregionale Nachrichten erhalte ich im Netz einen Tag früher als über die Morgenzeitung. 

Nein, ich wüsste nicht, weshalb man die Zeitung aus Papier künstlich am Leben halten sollte. Sinniger fände ich es, wenn Redaktionen mehr Wert auf die Qualität ihrer Online-Angebote legten. Da wird sich sicher irgendwann die Spreu vom Weizen trennen. Wer den Netzauftritt heute vernachlässigt, wird morgen in die Röhre gucken. (Ich liebe es, schicksalshafte Prophezeiungen zu verlautbaren, chakka.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Hajo Schumachers These nachvollziehen: Ich finde das Internet nämlich inzwischen weit demokratischer als Zeitungen. Jeder kann Autor werden, jeder kann kritisieren, kommentieren und applaudieren. Vergleiche der Blickwinkel verschiedener Berichterstattungen ermöglichen ein, zwei Mausklicks &#8211; was könnte demokratischer sein?</p>
<p>In unseren Breitengraden gibt es ja kaum noch jemanden ohne Zugang zum Computer. Davon abgesehen ist ein Zeitungsabo nicht viel billiger als die gängigen monatlichen DSL-Tarife. Das Internet ist ein Volksmedium &#8211; die Zeitung bald überholt. Ich lese übrigens auch schon lange nur noch das regionale Käseblatt, denn überregionale Nachrichten erhalte ich im Netz einen Tag früher als über die Morgenzeitung. </p>
<p>Nein, ich wüsste nicht, weshalb man die Zeitung aus Papier künstlich am Leben halten sollte. Sinniger fände ich es, wenn Redaktionen mehr Wert auf die Qualität ihrer Online-Angebote legten. Da wird sich sicher irgendwann die Spreu vom Weizen trennen. Wer den Netzauftritt heute vernachlässigt, wird morgen in die Röhre gucken. (Ich liebe es, schicksalshafte Prophezeiungen zu verlautbaren, chakka.)</p>
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