Wenn Worten Flügel wachsen
26. Januar 2009 | Thema: Geflügelte Worte, Sprachbetrachtung![]()
Dieses Blog ist noch in der Entstehungsphase, wie unschwer zu bemerken ist. Da kommen so nach und nach die Kategorien und Schlagworte dazu oder werden auch wieder verworfen … Das Posting zu den Potemkinschen Dörfern jedenfalls hat mich darauf gebracht, eine Kategorie “Geflügelte Worte” anzulegen und dazu passend dann auch gleich das Werkstatt-Zitat der Woche von einer meiner Lieblingszitatenschöpferinnen Marie von Ebner-Eschenbach auszusuchen.
Die Fügung selbst stammt von Homer: „schnell von den Lippen des Redenden enteilende, zum Ohre des Hörenden fliegende Worte”. Aber erst Georg Büchmann machte 1864 mit seiner berühmt gewordenen Zitatensammlung “Geflügelte Worte – der Citatenschatz des deutschen Volkes” das geflügelte Wort selbst zu einem geflügelten Wort. Seither erhalten literarisch belegbare Redewendungen, die in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind, die Ehre, mit Wolkenflügelchen herumzufliegen, :-).
(Foto: Maria Bosin, pixelio.de)
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